»Versehen? — vielleicht« sagte der Eine vorsichtig — »nicht viel zu sehen hier überhaupt — wie heißt Du?«

»René Delavigne, und wohne schon über Jahr und Tag hier in Mativai Bai unten am Strand in dem kleinen Häuschen, das Vater O-no-so-no früher bewohnte.«

»Ist Alles in Ordnung« sagte ein Anderer der Leute.

»Nun dann laßt mich wenigstens los, was wollt Ihr von mir?«

»Müssen Dich erst noch sprechen — komm herein in das Haus hier — thun Dir Nichts« sagte der Erste wieder.

»Ich fürchte Euch nicht,« entgegnete trotzig der junge Franzose, »habe aber keine Lust mich von Euch hinschleppen zu lassen, wohin es Euch beliebt.«

»Bist Du ein Freund von Kanaka?« frug ein Dritter jetzt, der bis dahin noch nicht gesprochen.

»Wenn ich's nicht wäre hätte ich schon um Hülfe gerufen, und Euch den Französischen Posten auf den Leib gezogen, der kaum zweihundert Schritt von hier entfernt auf der Straße liegt« entgegnete mürrisch René.

»Hm, wenn das lauter Beweis ist« lautete die etwas mißachtende Antwort — »Schreien kann man einem Menschen wehren. Nein, komm mit uns hier zum nächsten Haus — gleich am Wasser dran — wollen was mit Dir sprechen.«

»Heut' Abend nicht, Freunde, ich habe Geschäfte die mich eilig nach Hause rufen« sagte René ausweichend.