Jetzt hatte sich die schöne Spielende gefaßt. Ihre Finger berührten leicht die Tasten in einem kurzen, schwermüthigen Vorspiel, mit den Anklängen eines bekannten Volksliedes, und jetzt sang sie mit leiser, oh wie zum Herzen sprechender Stimme:

»Muß i denn, muß i denn, zum Städtle naus,

Städtle naus –

Und Du mein Schatz bleibst hier –

Wann i komm, wann i komm, wann i wiedrum komm,

wiedrum komm,

Kehr i ein mein Schatz bei Dir –«

So sang sie den zweiten Vers: »Wie Du weinst, wie Du weinst, daß ich wandern muß« – leise, leise, kaum hörbar und erst anwachsend, als sie zur dritten Strophe kam:

»Ueber's Jahr, über's Jahr wenn mer Träuble schneidt,

Träuble schneidt,