»Gott sei Dank – jetzt treffen alle Beweise zusammen,« rief Hamilton aus. »Ich ersuche Sie indeß, Herr Commissär, diese junge Dame in sehr gute Obhut zu nehmen, denn sie ist mit allen Hunden gehetzt.«
»Haben Sie keine Angst – wir werden das saubere Pärchen sicher verwahren.«
»Den Herrn kann ich Ihnen vielleicht abnehmen,« lächelte der Polizeiagent, indem er in das benachbarte Zimmer trat und dort die für ihn eingetroffene Depesche in Empfang nahm. Er erbrach sie und las die Worte:
»In Islington giebt es keinen Geistlichen Benthouse. – In ganz London nicht.
Burton.
Mr. Hamilton, Telegraphenbureau Frankfurt a. M.«
Hamilton trat zum Tisch, auf den er den Schmuck und die telegraphische Depesche legte, dann nahm er aus seiner Tasche die Liste der gestohlenen Banknoten, die er mit den bei der jungen Dame gefundenen verglich und einige roth anstrich, dann fügte er diesen noch ein anderes Papier bei, die genaue Beschreibung des im Hause der Lady Clive gestohlenen Schmucks, und als er damit fertig war, sagte er freundlich zu Burton:
»Dürfte ich Sie jetzt einmal bitten, Mr. Burton, sich diese kleine Bescheerung anzusehen? Es wird interessant für Sie sein. – Lassen Sie den Gefangenen nur los, meine Herren.«
»Sie werden sich nie Ihres nichtswürdigen Betragens wegen entschuldigen können,« sagte Burton finster, indem er aber doch der Aufforderung Folge leistete.
»Auch dann nicht?« frug Hamilton, »wenn ich Sie überzeuge, daß Sie einer großen – einer recht großen Gefahr entgangen sind?« frug Hamilton.