Der Ecuadorianer knirschte die Zähne zusammen, wenn er an den Moment dachte, wo er vor einem Mädchen die Flucht ergriffen, und die Erinnerung daran diente wahrlich nicht dazu, ihn zu besänftigen.

»Vorwärts,« rief er; »bei der geringsten Widersetzlichkeit feuert Ihr zwischen den nackten Trupp hinein — wir wollen ihnen die schwarzen Felle pfeffern, und ich übernehme jede Verantwortung, die daraus für Sie entstehen könnte.«

Der Nationalgarde von Concepcion blieb in der That weiter nichts übrig, als wenigstens zu landen, wenn sie sich nicht auf ewige Zeiten lächerlich machen, und dem Gespött der Neger aussetzen wollte. Die Canoes wurden deshalb an das steinige Ufer gelenkt, und die Besatzung derselben sprang, ohne daran im Geringsten verhindert zu werden, auf trockenen Boden.

Etwas unterhalb der Stadt, und gerade der Kirche gegenüber befanden sie sich hier; als sie aber das eigentliche und hohe Ufer erklommen, waren sie auf's Aeußerste erstaunt, auch nicht einen der Feinde mehr zu sehen. Wie in den Boden hinein schienen diese verschwunden, und Señor Cerro rief triumphirend aus:

»Nun, Señor, habe ich es Ihnen nicht vorher gesagt? Wo sind die feigen Canaillen jetzt geblieben? Zeigen Sie ihnen Ernst, und Keiner von Allen wagt auch nur, Ihnen frech in's Auge zu sehen.«

»Da kommt der Alkalde.«

»Der alte Wollkopf?«

»Er wird wahrscheinlich unterhandeln wollen.«

»Fertigen Sie ihn kurz ab, das ist das Beste; keine Unterhandlungen mit Rebellen.«