»Sehr schön,« sagte Baptiste. »Ihr Canoe ist sicher, aber vorher beantworten Sie mir noch eine Frage. Lebt hier im Ort ein Señor Ramos? Apropos, haben Sie hier eine Hinterthüre, wenn Jemand vorn in den Laden kommen sollte?«

»Allerdings, aber je länger Sie zögern, desto schwieriger wird Ihre Flucht sein. Ein Señor Ramos lebt allerdings hier; kennen Sie ihn?«

»Ist er derselbe Ramos, der vor drei Jahren in Buenaventura wohnte?«

»Er zog glaube ich von dort nach Bogota.«

»Er hat Familie?«

»Eine sehr hübsche junge Frau und ein Kind, ein kleines Mädchen von etwa sechs oder sieben Jahren.«

»Peste!« rief Baptista, indem er mit dem Fuße aufstampfte, »dann kann ich noch nicht fort.«

»Und was haben Sie mit dem zu thun?« fragte der Franzose. »Er hält mit keinem Menschen Verkehr, und von ihm dürfen Sie keine Hülfe erwarten.«

»Aber er braucht sie!« rief Baptiste rasch. »Vor drei Jahren, als ich in Buenaventura todtkrank und verlassen lag, hat er mich in sein Haus aufgenommen und wie ein eigenes Kind gepflegt. — Seine Frau ist ein Engel und die kleine Adriana ein Cherub. Meine Hand soll verdorren, wenn ich die braven Leute im Stich lasse!«