»Also deshalb? Wahrhaftig, sie tragen Sachen herunter. Komm, Antonio, wir wollen ihnen helfen.« Und rasch entschlossen, wie er immer war, schritt er, von dem Mulattenburschen aber nur scheu gefolgt, gerade über die Straße hinüber, wo er einen Soldaten mit einem Pack traf, während der andere gerade wieder die Leiter hinaufstieg.
»Aber Muchachos,« redete er den Burschen wie ärgerlich an, — »was vertrödelt Ihr die Zeit hier auf eine so nichtswürdige Weise? Wißt Ihr nicht, daß sie an Bord auf Euch warten?«
»Pero Señor!« sagte der Bursche ganz erstaunt seinen Offizier ansehend. — »Sind Sie denn nicht fortgelaufen? Caracho! Sie werden doch in der ganzen Stadt gesucht!«
»Du faselst wohl?« rief Baptiste. »Marsch mit Euch! Der Commissair wird wüthend werden.«
»Aber der Commissair hat uns ja eben erst noch einmal heraufgeschickt. Er will Alles mitnehmen, ehe er die Gefangenen an Bord schafft.«
»Hat er die noch nicht drüben?« rief der Franzose wie ärgerlich, »das ist ja rein zum rasend werden mit der Langweiligkeit. Wer ist noch bei ihm?«
»Weiter Niemand als sechs von unseren Leuten, zum Rudern und zur Bewachung.«
»Aber ein Boot hat er doch?«
»Ja, von der Galeotte ist eins herübergeschickt. Das ist eben die Mannschaft, denn die Anderen sind den Fluß hinauf, weil sie glaubten, daß Sie nach Ecuador hinüber wollten.«
»Ich nach Ecuador? Unsinn!« rief Baptiste, mit wenigen Schritten die Stufen hinauffliegend. Dort überraschte er den zweiten nicht minder als seinen Cameraden, durch sein Erscheinen, aber er ließ ihn gar nicht zu Worte kommen.