»Das ist prächtig,« lachte der Franzose. »Dasselbe haben mir schon die Burschen gesagt. Wenn ich also auf speciellen Befehl des Admirals in der Stadt herumlaufe, um einige Aufträge auszuführen, hetzt der Steuermann die Soldaten hinter mir drein, um mich wieder einzufangen. Kostbare Idee das! — Aber rasch, Jungens, das Wasser fällt schnell, die Ebbe muß bald ausgelaufen sein und wir bleiben auf trockenem Sande sitzen. Holzköpfe, Ihr, seht Ihr nicht daß das Boot schon aufsitzt? Angefaßt da! Rasch, damit wir es wieder flott bekommen!«

Die Thatsache ließ sich nicht leugnen und die Soldaten, völlig beruhigt darüber, daß ihr Officier nicht hatte weglaufen wollen — er wäre sonst doch wahrhaftig nicht freiwillig wieder gekommen — sprangen in das Wasser und schoben das Boot zurück, bis es wieder flott wurde.

»Wir haben hier nicht alle Platz!« rief der Commissair.

»Das ist richtig. Dann bleiben die Soldaten zurück, bis wir das Boot wieder herüber schicken können.«

»Das geht nicht,« beharrte Fosca. »Ich muß Wache bei dem Gefangenen haben.«

»Dann wird doch wohl noch ein Canoe aufzutreiben sein,« sagte Baptiste. — »He, Bursche, hast Du kein Canoe in der Nähe?«

»Gleich hier oben, Señor,« rief Antonio, an den die Frage gerichtet war.

»Dann hole es, schnell!«

Der Mulatte verschwand wie ein Schatten in der Nacht.

»Wer war der?« fragte der Commissair.