»Gewiß, Señor,« erwiderte Antonio.

»Dann marsch hinein mit Dir und stoß ab! Halt, für das Canoe sind zu viel Leute! Zwei können noch mit hier herein.«

»Wenn Sie nicht den ganzen Platz verpackt hätten,« rief der Commissair unwillig. »Werft doch den Plunder über Bord.«

»Gut, dann legt Eure Gewehre hier herein. Gebt sie her! Herr Commissair, bitte um ein wenig Raum.« Und die Gewehre der Leute nehmend, trug er sie selber, das Wasser nicht achtend, hinter nach den Steuerreeps.

»Und wie soll ich jetzt steuern?« fragte Fosca ärgerlich.

»Das besorge ich selber. Jetzt vorwärts! Einer von Euch noch herein. Du hier, Pedro!« sagte er, einen kleinen schwächlichen Burschen aus dem Trupp ergreifend. »Setze Dich da vorn hin und rudere aus Leibeskräften. Nun ab! Kommt mit dem Canoe nach, so rasch Ihr könnt.«

Die Soldaten waren ganz verdutzt. Wenn ihnen aber das hastige, fremdartige Benehmen ihres Officiers auch auffiel, konnten sie doch nichts dagegen thun, denn er war einmal ihr Vorgesetzter, und so lange es sich der Commissair gefallen ließ, durfte es ihnen auch recht sein.

»Caracho, Señor!« lachte der Eine. »Die Señorita hätten Sie uns ebensogut im Canoe lassen können. — Sie haben ja schon eine an Bord.«

»Nichts für uns Beide, Camerad!« rief ihm der Franzose zu, während er, von Antonio kräftig unterstützt, das Boot mit dem Ruder hinaus in tiefes Wasser stieß. Dort wirkte schon die Strömung und sie mußten zu den Rudern greifen.