»Caracho,« murmelte Señor Cerro leise zwischen den Zähnen durch, indem er den Fuß unwillig auf den Boden stampfte, »ob man sich auch noch auf einen Menschen in der Welt verlassen kann.«
»Kein Boot da, Señor?« frug der eine Mulatte, »nun wartet nur ein klein Weilchen, den Bogota fahren immer Canoes hinunter und hinauf.«
»Aber ich will weder hinunter noch hinauf.«
»Weiß schon, Señor,« grinste der Mulatte, »aber wenn wir erst Hand auf Bug haben, fährt es uns hin, wohin wir wollen, auch gerad' über den Strom.«
»Und glaubt Ihr gewiß, daß Ihr den Weg nach Alto Tambo finden könnt?«
»Sicher wie was,« nickte der Gelbe, »Señor hat doch das kleine gelbe Messingding?«
»Den Compaß? Ja!«
»Schön — der zeigt genau die Richtung an, und wenn wir fortgehen, wie die Trocha läuft, immer gerade aus, so treffen wir auf Camino real, können ihn gar nicht verfehlen; läuft gerade quer durch von Cachavi nach Malbucho hin.«
»So wollen Sie nicht zurück nach Concepcion, oder hinauf nach Cachavi, Señor?« frug José erschreckt.