»Du, mein Bursche,« sagte der Mulatte tückisch, »gehst hin, wohin man Dich schickt, und wenn Dein Herr weder Lust nach Concepcion noch Cachavi hat, so schleppst Du Deinen Bambuskorb eben durch den Wald. Was kann's Dich kümmern.«
»Und ist der Wald nicht zu dicht?« fragte noch einmal der Ecuadorianer, ohne von des Negerburschen Frage die geringste Notiz zu nehmen.
»Si, un poco!« lachte der Andere, »aber wir kommen schon durch. Nero geht mit der Macheta vorweg und Señor hinterher, und sagen nur immer nach dem Compaß, rechts oder links, oder gerad aus — dauert zwei Tage, sind wir im Weg.«
»Und Lebensmittel?«
»Bah, Menge von Palmen und wildem Honig und Kastanien. Kommen schon durch — besser wie durch Cachavi.«
»Ich weiß nicht — ich wäre doch lieber erst nach Cachavi gefahren, um dort frische Lebensmittel einzunehmen.«
»Da geht Nero aber nicht mit,« sagte der erste Mulatte trocken.
»Caramba,« rief der Ecuadorianer, »glaubst Du, es würde Einer der schwarzen Schufte dort wagen dürfen, Hand an Dich zu legen, so lange Du in meinen Diensten stehst? Den wollte ich sehen.«
»Quien sabe,« brummte der Mulatte achselzuckend — »besser ist besser, und wir sparen dabei noch außerdem eine lange Strecke Weg.«