Als die Hodschas den Dschihanschah unter Gebet in das Hochzeitsgemach führen, sieht er, daß das Mädchen nicht in seinem Zimmer ist. Er denkt: „Bin ich in ein falsches Zimmer gekommen oder bin ich verwirrt?“ Als er wieder umkehren will, sagt das Mädchen: „Du bist nicht verwirrt. Ich bin hier auf dem Fenstersims.“ Er sagt: „Komm herunter.“ Sie antwortet: „Als der Padischah der Vögel als Hodscha uns dort ins Brautgemach führen wollte, sagtest du: ‚Mein Vater und meine Mutter sollen ihren Wunsch erfüllt sehen.‘ Jetzt haben dein Vater und deine Mutter ihren Wunsch erfüllt gesehen, aber meine Eltern noch nicht. Wenn du mich liebst und mich haben willst, komm, suche mich im Perilande meines Vaters.“ Mit diesen Worten flog sie weg.
Der Dschihanschah weinte und alle Verwandten und seine Eltern kamen und sagten: „Wir wollen dir die Tochter von dem und dem Vezir geben.“ Aber es nützte nichts. [[135]]
Das Mädchen ging zu ihren Eltern und erzählte die Geschichte, die ihr passiert war. Der Vater sagte: „Ach, meine Tochter, das war ein Königssohn. Dem warst du bestimmt. Du hättest nicht fliehen müssen.“ Das Mädchen antwortete: „Ich hoffe, daß er mich suchen und finden wird oder meinetwegen sterben wird. Außerdem muß er in dem Schlosse des Vogelpadischahs am Becken gefunden werden.“ Auf diese Worte hin schickte ihr Vater zwei Peri aus, um jenen Menschen zu suchen.
Der Dschihanschah bestieg wieder wie das erstemal einen Dampfer, fand das Land, in dem der Ausrufer ausrief, und ging wieder in das Dorf. Der Ausrufer fing wieder an auszurufen: „Für einen Anzug, tausend Piaster und ein schönes Mädchen ist eine Stunde Arbeit zu tun.“ Der Dschihanschah nahm Anzug, Geld, Mädchen. Sie besteigen die Pferde und gehen an den Fuß des Berges. Wie das erstemal geht er in den Bauch des Pferdes — aber diesmal nimmt er Anzug und Geld mit. — Die andern verbergen sich. Von der Spitze des Berges kommen die großen Vögel und holen das tote Pferd mit dem Dschihanschah und legen es oben auf dem Berge nieder. Der Dschihanschah kommt heraus, die Vögel zerstreuen sich. Er geht an den Rand des Berges und schaut nach unten. Die Leute sagen: „Wirf von dort Steine herab und wir werden dir den Abstieg zeigen.“ Der Dschihanschah warf ihnen keine Steine hinunter, weil sie ihn das erste Mal getäuscht hatten. Die Steine hatten nämlich die osmanische Okka[24] den Wert einer Last Gold. Wie das erstemal nimmt er da, wo er absteigt, für den Abstieg zwei Knochen in die Hand, stützt sich darauf und steigt allmählich hinunter. Als er in der Höhe von zwei Minarets keinen Pfad und keine Felsspalte, in die er den Knochen setzen konnte, findet, wirft er sich hinunter und wird ohnmächtig, kommt wieder zu sich, sieht sich um, erblickt das Schloß und geht hin. Er findet den weißbärtigen Alten, küßt ihm Hände und Füße. Dieser weiß, daß das Mädchen entwischt ist. Der Vater des Mädchens hatte [[136]]zwei Peri geschickt, um den Jüngling zu suchen. Er fragte die Vögel: „Wißt ihr das Land der Peris?“ Die Vögel sagten: „Wir wissen es nicht, aber es gibt einen großen Vogel, der Smaragdvogel heißt, den frage.“ Er rief den Smaragdvogel und fragt ihn: „Der Vogel antwortete: Als ich noch als Junges im Nest lag, nahm mich meine Mutter und entfloh bis zur Grenze des Perilandes. Die Grenze weiß ich. Darüber hinaus gehe ich nicht.“ Von der Grenze bis zur Stadt des Vaters des Mädchens war zu fliegen ein Weg von sechs Monaten, von der Grenze bis zum Schlosse des Padischahs der Vögel zu fliegen ein Weg von drei Monaten. Der Herr des Schlosses füllte einen Schlauch voll Wasser — etwa zwanzig Okka —, lädt es dem Dschihanschah auf den Rücken und setzt ihn auf den Vogel und schrieb einen Brief für ihn. Eine Monatsreise entfernt wohnte nämlich sein älterer Bruder. Der war auch Vogelpadischah. Er setzte ihn also auf den Vogel und ermahnte ihn: „Wenn der Vogel, auf den du gestiegen bist, ‚tschak‘ sagt, gib ihm ein Stück Fleisch, wenn er ‚Tschunk‘ sagt, gib ihm etwas Wasser.“ Zum Vogel sagte er: „Führe diesen Dschihanschah zu meinem älteren Bruder. Von dort komme du wieder zurück.“ Der Dschihanschah nahm das Fleisch, das Wasser und den Brief und stieg auf den Vogel. Der Vogel brachte ihn zum Vogelpadischah, gab ihn ab und kehrte wieder um und gab den Brief dem älteren Bruder. Der öffnet ihn und liest: „Setze diesen Dschihanschah auf einen Vogel, schreibe an unseren älteren Bruder einen Brief, daß er ihn mit einem Vogel in das Periland führe.“ Der setzte ihn auf einen Vogel und schickte ihn zu ihrem älteren Bruder. Dieser berief die Vögel zusammen, gab einem großen, starken Vogel Anweisungen und der setzte den Dschihanschah, wie er ihm auf einem Vogel geschickt war, auch auf einen Vogel an der Grenze des Perilandes ab und kehrte um. Da traf er die beiden Peris, die der Vater des Mädchens abgeschickt hatte, um ihn zu suchen. Die sagten: „Das ist der Mensch, den der Peripadischah sucht.“ [[137]]Sie packten ihn, ohne ihm weh zu tun, und brachten ihn zum Vater des Mädchens. Der sagte: „Ich bin zufrieden“, richtete die Hochzeit zu und führte den Dschihanschah in das Brautgemach und dieser erreichte seinen Wunsch. Nach einiger Zeit setzte er, um den Vater des Dschihanschah zu besuchen, seine Gemahlin auf Peris und schickte kostbare Geschenke mit. Als sie durch die Luft flogen, sahen sie in einem öden Lande einen Ort mit Wiesen und Weiden. Indem sie sagten: „Hier wollen wir eine Nacht bleiben“, stiegen sie aus der Luft herunter und verweilten dort. Während sie da saßen, ging das Mädchen, um sich den Rücken zu waschen, weiter fort ans Wasser und zieht sich aus. Als es in das Wasser gehen will, kommt aus dem Walde ein Wolf, zerreißt das Mädchen und tötet es. Der Jüngling erfährt, daß ein Wolf das Mädchen aufgefressen hat. Er hört nicht auf zu weinen, geht weder zu seinem Vater noch zu dem des Mädchens, sondern verweilt dort und stirbt dort.
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17. DAS WUNDERBARE NAPF
Wir waren früher drei Brüder. Der eine von uns war Fischer, der andere Barbier, der dritte Kaffeewirt. Wir sagten zueinander: „Wollen uns auf den Weg machen. Wessen Geschäft vorwärtsgeht, darin wollen wir arbeiten und Ersparnisse zurücklegen.“ Wir gingen in eine Provinz. Der Kaffeewirt und der Barbier arbeiteten. Da in dem Lande kein See war, so konnte der Fischer nicht arbeiten. Der Kaffeewirt und der Barbier sagten zu mir: „Dein Geschäft geht hier nicht, gehe in ein anderes Land.“ Ich ging von dort weg und kam in ein Land wie Smyrna. Ich setzte mich in ein Kaffee. Vor dem Kaffee war ein See oder ein Meer, in dem man Fische fing. Da es mein Geschäft war, fing ich an, so und so, nach beiden Seiten, die Bewegungen des Netzeinziehens auszuführen. Der Kaffeewirt sagte zu mir: „Bist du verrückt? Was machst du?“ Ich sagte: „Ich bin Fischer.“ Da [[138]]sagte er: „Ich werde dir ein Schiff kaufen. Arbeite in deinem Gewerbe.“ Er kaufte mir für siebenhundert Piaster ein Schiff. Ich fuhr aufs Meer, warf die Netze aus und legte mich hin, dann stand ich auf und fand in dem Netze einen Fisch. In dem Lande war ein Jude. Dem war im Traume gesagt: „Es wird ein Fisch gefangen werden, den mußt du kaufen.“ Ich kam an die Landungsstelle. Der Jude kam und sagte: „Gib mir schnell den Fisch.“ Ich sagte: „Ich will ihn selber essen, ich verkaufe ihn nicht.“ Er sagte: „Ich werde dir hundert Piaster geben, gib mir den Fisch.“ Ich antwortete: „Nein, ich gebe ihn nicht.“ — Ich dachte, er macht Scherz. — Er sagte: „Ich werde dir geben fünfhundert Piaster, gib ihn mir.“ Ich sagte: „Gib das Geld.“ Da zog der Mensch fünfhundert Piaster heraus und gab sie mir. Ich gab ihm den Fisch und ging ins Kaffeehaus. Mein Freund der Kaffeewirt sagte: „Nun, was hast du gemacht. Hast du nichts mitgebracht?“ Ich sagte: „Ich habe einem Juden einen Fisch für fünfhundert Piaster verkauft. Ich weiß nicht, ob es Trug oder Wahrheit ist. Ich glaube es nicht.“ Ich gab das Geld meinem Kameraden. Als es Abend wurde, sagte er zu mir: „Vorwärts, geh noch einmal auf den Fischfang.“ Ich ging auch. Wieder erschien dem Juden der Fisch im Traum. Es wurde ihm gesagt: „Kaufe den Fisch, für wieviel tausend Piaster er auch verkauft wird.“ Ich fing wieder einen Fisch. Als ich wieder an die Landungsstelle kam, sagte der Jude zu mir: „Gib mir den Fisch.“ Ich antwortete: „Wenn du mir zweitausend Piaster gibst, will ich ihn dir geben.“ Der holte das Geld heraus und gab es. Ich gab das Geld meinem Kameraden, dem Kaffeewirt, und ging am Abend wieder auf den Fischfang. Wie das vorige Mal fing ich wieder einen Fisch. Wieder erschien er dem Juden im Traum. Ich nahm den Fisch und schnitt ihm den Bauch auf. Da kam ein Napf zum Vorschein. Ich wusch es im Meer ab und trank einen Schluck. Da kam ein Mohr, sagte „Gesundheit“ und legte eine Handvoll Goldstücke in das Napf. [[139]]Ich sah mich nach beiden Seiten um, sagte: „Was ist das?“ und trank noch einmal. Wieder legte der Araber eine Handvoll Goldstücke hinein. Ich stieg ans Land. Wieder kam der Jude und sagte: „Wo ist der Fisch?“ Ich antwortete: „Da ist der Fisch, sein Bauch ist aufgeschnitten.“ Da sagte er: „Gerechter Gott!“ ging weg und wurde verrückt. Ich ging ins Kaffeehaus. Mein Kamerad ließ den Fisch kochen. Als er ihn aß, sagte er: „Bring schnell ein Glas Wasser.“ Ich ging hin, brachte in dem Napf, aus des Fisches Magen, Wasser und gab es meinem Kameraden. Man sagte: „Gesundheit“ und gab ihm eine Handvoll Goldstücke. Mein Kamerad sagte: „Gib noch etwas Wasser, der Fisch hat durstig gemacht.“ Ich ging hin und brachte nochmals Wasser. Wieder sagte man: „Gesundheit“ und gab eine Handvoll Goldstücke. Mein Kamerad sagte: „Was ist das für eine Geschichte.“ Ich sagte: „Das ist aus dem Bauch des Fisches gekommen. Nun wollen wir in unsere Heimat gehen. Jetzt haben wir viel Gold.“ Mein Kamerad sagte: „Dies Napf gehört dir, nimm es.“ Ich antwortete: „Nimm du es.“ Er sagte: „Ich nehme es nicht, nimm du es.“ Er gab das Napf mir und ging in seine Heimat. Ich nahm mir einen Meister, der mir auf dem Meer ein Schloß bauen sollte und schloß den Handel mit ihm ab, daß er für jeden Hammerschlag ein Pfund bekommen sollte. Ich ließ ein solches Schloß bauen, das sich nicht beschreiben läßt. Als ich eines Tages darin saß, kommt eine Dame mit ihrer Dienerin, grüßte und setzte sich. Während wir uns freundschaftlich unterhalten, sagte sie: „Gib mir zu trinken.“ Ich gab ihr Wasser in dem Napf aus des Fisches Magen. Wieder sagte man: „Gesundheit.“ Das Mädchen sagte: „Gib noch einmal Wasser in diesem Napf.“ Ich gab es ihr. Sie sagte: „Gib mir dies Napf.“ Ich sagte: „Wenn du dich mir hingibst, will ich dir das Napf geben.“ Sie sagte: „Gut, komm am Freitag in unser Schloß. Da wollen wir es machen.“ Dann beschrieb sie mir den Weg zu ihrem Hause. Ich ging dann hin. Als das Mädchen dort [[140]]am Fenster saß, erblickte sie mich, ließ einen Strick hinab und zog mich hinauf. Ich ging zu ihr, wir vollzogen die Sache und ich ließ ihr das Napf zurück. Danach bekam das Mädchen hiervon ein Kind. Als ihr Vater das merkte, sagte er: „Was ist das für ein Kind? haben wir denn gar keine Ehre?“ Sie führten das Mädchen auf einen Berg und wollten es töten, taten es aber doch nicht und ließen es zurück. Das Mädchen ging auf die Berge, kam zu einem Hirten, zog die Kleider des Hirten an und gab ihm seine.
Das Mädchen kam in Männerkleidung in ein Land und sah einen alten armen Schilfsammler und sagte zu ihm: „Nimmst du mich heute als Gast auf?“ Der sagte: „Ich habe kein Brot und nichts zu essen.“ Die Frau des Alten sagte: „Der Arme mag hereinkommen und diese Nacht bei uns schlafen.“ Sie schlief jene Nacht dort und brachte ein Kind zur Welt und sagte: „Zeige dies, mein Kind, niemandem, wollen es verwahren.“ Die sagten: „Wir sind arm und können nicht dafür sorgen.“ Da zog sie ein Goldstück heraus und gab es. Da sagten sie: „Wenn du es gibst, wollen wir danach sehen.“ Das Mädchen ging in ein großes Kaffeehaus. Vor dem Kaffeehaus war eine Quelle. Dort legte sie die Form eines Napfes hin und stellte einen Menschen auf und sagte: „Einen jeden, der aus diesem Napf trinkt und sich so das Napf ansieht und seufzt, bringe zu mir.“ Eines Tages kam ein Mann, trank aus dem Napf, sah sich das Napf an und seufzte. Man ergriff den Menschen und brachte ihn zum Kaffeewirt. Der sieht, daß es ein Verrückter ist. Man schickte den Mann, der das Napf genommen hatte, ins Bad, zog ihm wieder Kleider an. Er setzte sich ins Kaffeehaus.
Der Vater des Mädchens war der Herrscher des Landes. Das Mädchen pflegte, was in diesem Lande gehandelt wurde, am Abend zu begleichen. Der Vater des Mädchens hört dies und sagte: „Wir haben doch keine Sklaven freigelassen. In der und der Provinz ist ein Mensch, der, was auch für [[141]]Geschäfte gemacht werden, sagt: „Geh, bete für den Padischah“ und kein Geld nimmt. Wollen doch einmal hingehen und es uns ansehen. Sie gehen in Derwischkleidung hin und sind Gäste in dem Kaffeehause. Zur Zeit des zweiten Gebetes gehen die Derwische auf den Markt, um Brot zu kaufen. Sie kaufen für zwanzig Para Brot und geben das Geld. Man antwortet: „Geh, bete für den Padischah.“ Sie kaufen bei einem Halwahändler Halwa. Der nahm kein Geld und sagte: „Geh, bete für den Padischah.“ Sie kommen wieder ins Kaffeehaus. Der Padischah sagte zu seinem Hofmeister: „Was ist das für eine Sache? Ich werde nicht klug daraus.“ Der Hofmeister sagte: „Gedulde dich, es wird schon gut.“ Eines Tages lud das Mädchen, das wußte, daß es sein Vater sei, ihn in sein Haus ein. Als sie gegen Abend in das Haus gingen, sah der Schah, daß es genau so wie sein Eigenes eingerichtet war, und sagte zum Hofmeister: „Wir wohnen wie in unserm Hause.“ Nun aßen der Bursche, der vorher der Besitzer des Napfes war, das er aus dem Bauche des Fisches gezogen hatte, das Mädchen, ihr Sohn, ihr Vater und sein Hofmeister, zu fünfen, zusammen. Als es ungefähr fünf Uhr in der Nacht ist, war der Bursche, der ihr das Napf gegeben, eingeschlafen, ebenso das kleine Kind. Da sagte der Vater des Mädchens zu ihm: „Gib mir etwas Wasser.“ Das ging hin und brachte in dem Napf aus des Fisches Bauch Wasser. Als es ihm gab, sagte der Mohr „Gesundheit“ und legte eine Handvoll Goldstücke hinein. Darauf sagte der Vater: „Mein Durst ist noch nicht gestillt, gib mir noch einmal.“ Das Mädchen gab ihm wieder zu trinken. Wieder legte man eine Handvoll Goldstücke in das Napf. Der Vater sagte: „Gib mir dies Napf.“ Das Mädchen antwortete: „Ich habe mich für dies Napf einmal hingegeben. Wenn du dasselbe tun willst, so will ich es dir geben.“ Da sagte er zu seinem Hofmeister: „Mach du es.“ Der sagte: „Nein, ich tue es nicht.“ Nachdem sie einige Zeit geschlafen hatten, weckte der Vater das Mädchen auf und sagte: [[142]]„Komm, wollen tun, wie du gesagt, und gib mir das Napf.“ Als er sich dazu bereit machte, sagte das Mädchen: „So, fürchtest du dich nicht vor Gott? Du bist mein Vater. Während ich als Mädchen neunmal so sinnlich wie der Mann bin, habe ich meiner Sinnlichkeit nachgegeben und für dieses Napf meine Ehre hingegeben. Ich habe mich einem solchen jungen Manne hingegeben und dies Kind von ihm bekommen. Du, der du doch neunmal weniger sinnlich und der Schah eines Landes bist, hast jetzt auch deine Ehre für dies Napf hingegeben.“ Der Vater hatte bis dahin die Sachlage nicht gewußt und sein Kind noch nicht erkannt. Als das Mädchen ihrem Vater alles genau auseinandergesetzt hatte, wie sie sich dem Jüngling hingegeben und das Napf von ihm empfangen hatte und, als sie dann schwanger geworden, von ihrem Vater dem Henker zum töten übergeben und auf den Berg geschickt worden war, da erfuhr der Padischah, daß dies Mädchen wirklich seine Tochter war. Darauf weckte er den schlafenden Jüngling und das Kind und verheiratete seine Tochter mit dem Jüngling, da sie Verlangen nacheinander hatten. Die erlangten und gewährten ihr Verlangen. Der Vater und sein Hofmeister ließen sie dort und kehrten in ihre Heimat zurück.
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