Bist du’s, so sag’, wo mag der Vater sein?

Die Eltern suchend zog ich in die Weite.

Beim ersten Schritt standst du an meiner Seite.“

Als die beiden Brüder sich erkannten, sagten sie: „Ach, Bruder“ und umarmten sich und weinten. Nach kaum einer Minute hörten sie unter Tränen ein Geräusch. Sie hielten an und hörten genau hinan.

Eine ungeduldige Hand schlug an das Gitter des Balkons. Als das Geräusch sich gelegt hatte, hörten sie die Stimme einer schluchzenden Frau folgende Worte sagen:

„Zehn Jahre lang bin ich in fremden Landen.

Der Ehre wegen liege ich in Banden.

Die Kinder sind gekommen, mich zu retten,

Zu lösen mich aus meines Feindes Ketten.

Mein Torgud und Korkud, ihr meine Freude.