Er bleibt einige Zeit lang im Gefolge des Padischah. Wie sehr er sich auch bemüht, aus dem Amte entlassen zu werden, es glückt ihm nicht.

Eines Tages beschließt er, den Verrückten zu spielen, um von dem Hofdienst los zu kommen. Während der Padischah im Bade ist, schlachtet er ein Lamm, zieht sich dessen Kaldaune über den Kopf, wickelt sich dessen Eingeweide um die Hüften, geht vor das Bad und ruft: „Der Padischah soll herauskommen, das Bad wird einfallen.“

Als dem Padischah dies gemeldet wird, wickelt er sich schnell in irgend etwas ein und stürzt hinaus.

Kaum ist er draußen, als das Bad mit Krachen einstürzt. Der Padischah umarmt ihn, dankt ihm, daß er ihm sein Leben gerettet, und gibt ihm viele Geschenke.

Dieser ist über das merkwürdige Zusammentreffen sehr erstaunt.

Eines Tages geht der Padischah mit seinem Obersterndeuter spazieren. Unter einem Baume nimmt er von der Erde etwas auf und befiehlt dem Obersterndeuter zu sagen, was es sei.

Der denkt nach, und da er es nicht raten kann, sagt er: „Heuschrecke, wenn du auch einmal und auch ein zweitesmal springst, das drittemal wirst du gefangen.“

Da öffnet der Padischah seine Hand, und eine große Heuschrecke springt heraus. Dem Padischah gefiel dies sehr, und er sagte: „Was für eine Belohnung wünschst du?“

Er antwortet: „Ich bitte Euer Majestät, mich aus dem Dienst zu entlassen.“ Der Padischah nimmt das wohl oder übel an.

Der Mann lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zurückgezogen in seinem Landhause, beschäftigt sich mit der Erziehung seiner Kinder und gibt die Sterndeuterei auf. [[181]]