Man darf hierbei nicht außer Acht lassen, daß die Fürsten die ganzen Subsidien fast ungeschmälert behielten, da sie während der Abwesenheit ihrer Soldaten die Steuern und Lasten so gut wie gar nicht herabsetzten. Wenn sie es überhaupt thaten, so erreichte die Verminderung noch nicht einmal annähernd den Betrag der Zinsen, welche sie von den ihnen jährlich gezahlten englischen Kapitalien in Empfang nahmen. Verschiedene der Soldatenhändler versprachen zwar beim Ausmarsch ihrer Truppen ihren getreuen Unterthanen, die Lasten zu erleichtern, so oft es die Bedürfnisse des Staates (d.h. Serenissimi) erlauben würden, allein war es ein Zufall oder ein Unglück? die Bedürfnisse erlaubten es eben niemals. Wir haben im vierten Kapitel gesehen, daß der Landgraf von Hessen dem Lande den zur Kriegskasse fließenden Schreckenberger und die Hälfte der erstmonatlichen Kriegs-Kontribution erließ, während der Erbprinz von Hanau nur den Eltern und Frauen der Soldaten, sowie den elternlosen Unteroffizieren und Gemeinen die Abgaben schenkte, der übrigen Bevölkerung aber nicht den geringsten Nachlaß bewilligte. Der Braunschweiger verwandte alle seine Einnahmen aus dem Soldatenverkauf auf seine noblen Passionen und Tilgung seiner Schulden. Daß der Waldecker und Zerbster den Sündenlohn als Ausfluß ihres göttlichen Rechts ohne jeden Abzug in ihre Taschen steckten, versteht sich ganz von selbst. Der anspacher Markgraf endlich gab der Markgrafschaft Bayreuth einen solchen Bettelpfennig von seinem reichen Gewinn ab, daß er sich wie der schnödeste Hohn auf seine ersten freigebigen Versprechungen ausnimmt. Die anspacher Manual-Akten enthalten die genauen Belege für diese schäbige Finanzoperation Serenissimi, welche den besten zahlenmäßigen Beweis landesväterlicher Zuneigung liefert und deshalb in ihren Hauptzügen hier angeführt werden soll.

Unmittelbar, nachdem Gemmingen den anspacher Vertrag mit Faucitt abgeschlossen hatte, bat der bayreuthische Minister Seckendorff um die Erleichterung der Markgrafschaft oberhalb des Gebirges. Seine Forderungen waren bescheiden und billig. Er verlangte zunächst für die Landschaft den Erlaß der Summen, welche sie bisher für das Militär bezahlt hatte, wodurch man in den Stand gesetzt werde, die Abgaben um wenigstens sechs Prozent zu verringern und namentlich die Bürgerschaft von Bayreuth zu erleichtern, welche täglich 45–50 Mann für die Wachen stellen mußte, was bei 10 oder 15 Kreuzer pr. Mann jährlich 4166 fl. 30 kr. resp. 4562 fl. 30 kr. ausmachte. Dann bat er während der Dauer der englischen Subsidien für die bayreuthische Finanzkammer um Belassung derjenigen 25,000 fl., welche sie bis dahin der anspacher Landschaft hatte zahlen müssen. „Wenn nun unser gnädigster Herr nur einen Theil des Profits der Subsidien zur Zahlung der Schulden der anspacher Finanzkammer bestimmt, und wenn die letztere, was sie durch den Abmarsch der Truppen spart, zur Zahlung ihrer Schulden verwenden darf, so wird man über die Schnelligkeit erstaunen, mit welcher die sämmtlichen markgräflichen Kassen sich aus der Noth helfen werden. Die Folge davon wäre natürlich, daß auch die anspacher Unterthanen in ihren Abgaben erleichtert werden könnten. Sobald ich von den Absichten Serenissimi wegen der Verwendung des direkt und indirekt aus diesem Vertrage hervorgehenden Profits unterrichtet sein werde, will ich einen Plan über das Arrangement unserer Finanzen für die beiden Hauptkassen und die Erleichterung unserer Unterthanen entwerfen. Wenn der Markgraf unsere Prinzipien annimmt, so können Unterthanen und Gläubiger des Landes dieses Unternehmen nur segnen. Alle Ungelegenheiten, die man davon befürchtet, werden verschwinden, sobald eine nützliche Verwendung der englischen Gelder stattfindet und die durch die Abwesenheit unserer Truppen bedingten Ersparnisse eintreten. Wenn Serenissimus bald und womöglich noch vor dem Abmarsch der Truppen erklärt, daß seine Unterthanen durch eine verhältnißmäßige Verringerung der Abgaben erleichtert werden sollen, so glaube ich, daß diese gute Nachricht auf die Söhne der Unterthanen einen günstigen Einfluß ausüben und den Klagen ihrer Eltern ein Ende machen wird. Eine solche Erklärung wird zugleich ein Trost für das ganze Land sein und alle Beschwerden, allen Jammer beseitigen.“

Allein der Markgraf trat den verständigen Absichten und Ansichten seiner Minister nicht bei und hob die ersten 1285 Mann aus, ohne nur dem Lande die geringste Gegenleistung zu versprechen. Erst im September 1777, als er wieder zu neuen Aushebungen schreiten mußte, erinnerte er sich, wie er selbst wiederholt hervorgehoben, „daß die Ueberlassung der beiden Infanterieregimenter in englischen Sold vornehmlich aus der Ursache eingeleitet worden sei, um die Schulden der Obereinnehmerinn möglichst bald tilgen zu können. In Folge dieser gnädigsten Gesinnung wolle Serenissimus Vorschlägen entgegensehen, wie viel den obergebirgischen Landschafts- und Kämmerei-Kassen während der Zeit, daß die Truppen in englischem Solde stehen, von ihren Contribuendis erlassen werden könne.“

Nach den Angaben der Minister hat die obergebirgische Landschaft vertragsmäßig an „verwilligten Subsidien und Militärbeiträgen jährlich 127,485 fl. 36 kr., die obergebirgische Rentei aber jährlich 25,000 fl. zu leisten, von welchen Beiträgen das ganze bayreuthische Militär unterhalten wird.“ Da nun ein theilweiser Erlaß dieser Kontribuenda der Landschaft eine wesentliche Erleichterung gewähren wird, so schlägt der Bericht vor, der Rentei die Hälfte d.h. 12,500 fl. und der obergebirgischen Landschaft 40,000 fl. jährlich während der Dauer des englischen Subsidienvertrages nachzulassen. Es wird berechnet, daß dieses Erlasses ungeachtet, jährlich etwa 100,000 fl. der Schulden der Landschaft, welche, soweit sie abtragbar sind, sich auf 1,326,639 fl. belaufen, aus den Einnahme-Ueberschüssen abbezahlt werden können. Bei dieser Berechnung sind die Einnahmen aus dem englischen Subsidienvertrag außer Ansatz gelassen. Der Bericht weise nach, daß die reinen Einnahmen aus demselben mehr als 100,000 fl. jährlich betragen. Es hänge natürlich lediglich vom Ermessen Serenissimi ab, einen Theil auch dieser Einnahme zur Tilgung der Schulden der Landschaft zu verwenden. Der Passus des Reskriptes, in welchem die Vorschläge der Minister betreffs des Erlasses an den Contribuendis genehmigt werden, lautet: „Nachdem Serenissimus von Wegen der in englischen Sold überlassenen Infanterie-Regimenter und der hierdurch erziehlten Ersparnüß auch der obergebirgischen Landschaft einen reellen Vortheil zuflüßen lassen wollen, als deklariren Sie hierdurch der obergebirgischen Landschaft, an dem vertragsmäßigen Subsidien- und Militär-Beytrag von jährlich 127,485 fl. 36 kr., insolange gedachte Truppen in englischem Sold stehen, 40,000 fl. jedes Jahr nachzulassen, welcher Nachlaß vom 1. März ab seinen Anfang nehmen darf. Die Obereinnehmerey soll jedoch auf die Abführung des übrig bleibenden Contribuendi von 87,485 fl. 36 kr. an die hiesige Landschaft den sorgfältigen Bedacht nehmen.“ Die 40,500 fl. sollen zur Schuldentilgung verwandt werden, und behält sich Serenissimus vor, von dem reinen Ueberschuß der englischen Subsidien eventuell einen Theil zu demselben Zwecke der Landschaft noch zukommen zu lassen. Durch ein weiteres Reskript wurde auch der obergebirgischen Rentei die Hälfte ihres Contribuendi von 25,000 fl. erlassen, „hingegen sey die Abführung des residui an die Obereinnehmerey sorgsamer Bedacht zu nehmen.“

Also mit anderen Worten brauchte Bayreuth während des amerikanischen Krieges nur 100,000 fl. (genau 99,985 fl. 36 kr.) statt der ihm vertragsmäßig obliegenden 152,485 fl. 36 kr. an den Markgrafen zu zahlen, während England für jeden Soldaten, für jeden Sohn des Landes nicht allein sämmtliche Kosten bestritt, sondern auch noch dem Markgrafen Handgelder und Subsidien bewilligte. Derselbe Mensch, der aus dem Blut seiner Unterthanen Millionen für sich münzte, verschmähte auch ein kleines Geschäftchen nicht; er ließ sich seine Soldaten doppelt bezahlen, erst von seinem Lande, dann von England und bewilligte jenen nur einen Nachlaß von 52,500 fl. pr. Jahr. Ob Anspach auch in derselben echt fürstlichen Weise begnadigt wurde, geht aus den Akten nicht hervor; indessen ist nicht anzunehmen, daß es schlechter als Bayreuth behandelt wurde.

Der Gesammtverlust der deutschen Truppen während eines beinahe siebenjährigen Krieges stellt sich auf etwas mehr als vierzig Prozent der gesammten Mannschaft; von bloß militärischem Gesichtspunkte aus betrachtet ein durchaus günstiges Verhältniß, wenn man damit die früheren oder späteren europäischen Kriege vergleicht. Es war aber England's Interesse, den deutschen Soldaten dieselbe gute Verpflegung angedeihen und dieselbe hohe Löhnung zahlen zu lassen, welche seine eigenen Angehörigen erhielten. Wenn trotzdem z.B. 300 hessische Grenadiere in einem einzigen Frühjahr vom Faulfieber dahingerafft wurden, so war dieses Unglück eine Folge des Mangels an Reinlichkeit und guter Pflege, dessen sich die hessischen Grenadiere und Offiziere schuldig machten. Im Gefecht sind verhältnißmäßig wenige Leute gefallen, wie denn überhaupt alle damals gelieferten Schlachten heutzutage nur als ernstliche Plänkeleien gelten würden; die Meisten kamen durch klimatische Krankheiten, angestrengte Märsche, übermäßige Strapazen und Entbehrungen und ungewohnte Lebensweise um. In der Schlacht bei Monmuth starben z.B. 28 hessische Grenadiere am Sonnenstich. Nach geschlossenem Frieden blieben mehrere hundert Braunschweiger und Hessen mit Genehmigung ihrer Vorgesetzten in Amerika. Ein Theil ging auch durch Desertion verloren. Amerikanische und ihnen gläubig nachschreibende deutsche Schriftsteller haben vielfach die Ansicht verbreitet, als sei der deutsche Soldat, wo sich nur eine Gelegenheit dazu geboten habe, eiligst desertirt. Wenn je eine Angabe irrig war, so ist es diese. Die Amerikaner hatten allerdings stark auf die Desertion der deutschen Soldaten gerechnet und gaben sich alle mögliche Mühe, sie zu gewinnen; indessen halfen ihre Bemühungen nicht viel. Schon Ende August 1776 passirte der Kongreß einen Beschluß, worin er allen hessischen (d.h. deutschen) Deserteuren ein ansehnliches Stück Land zur Ansiedelung versprach. Franklin ließ dieses Dokument in's Deutsche übersetzen und in Staaten Island unter den dort lagernden Truppen vertheilen. Er schlug dem General Gates vor, den Aufruf als Umschlag für Tabackspackete zu gebrauchen und ihn auf diese Weise denjenigen leicht zugänglich zu machen, an deren Adresse er gerichtet war. Das Mittel zog aber nicht. Ja, selbst in der Gefangenschaft blieben diese Leute mit einer, der besten Sache würdigen Treue bei ihren Fahnen und wiesen die lockendsten Anerbietungen und Verheißungen zurück. So desertirten von den bei Saratoga gefangen genommenen und zuerst in Cambridge bei Boston während eines strengen Winters in Haft gehaltenen Braunschweigern kaum 80 Mann, trotzdem daß der französische Oberst Armand (Marquis de la Rouerie) neben dem Lager der Gefangenen am Winterhill ein Werbebureau für seine Freikorps errichtet hatte und es, da er selbst des Deutschen mächtig war, an Versuchungen zur Desertion nicht fehlen ließ. Diejenigen Deserteure, die sich von ihm hatten annehmen lassen, trieben ihre Unverschämtheit so weit, daß sie in ihren amerikanischen Uniformen zu Pferde und zu Wagen zum Winterhill kamen und ungestraft ihre früheren Kameraden auffordern durften, ihrem Elend durch Uebertreten zu ihnen ein Ende zu machen. Im schroffen Gegensatze dazu steht allerdings ein nur vereinzelt vorgekommener Fall, indem der Sergeant Flachshaar am 14. September 1778 aus Newyork schreibt: „Ich weiß nicht, was es ist. Verschiedene Hessen wissen ihre Ehre nicht zu estimiren, denn sie desertiren so stark, daß es eine Schande ist. Bei dem Marsche von Philadelphia hierher sind allein an 400 Mann desertirt. Se. Exzellenz der Herr Generallieutenant von Knyphausen haben deßwegen auch schon etliche vom hessischen Korps aufhängen lassen.“

Trotz alledem war im Verlauf des Krieges die Desertion unter den Deutschen geringer als unter den Engländern; namentlich hielten sich die in Süd-Karolina und Georgia stehenden Regimenter trotz aller Entbehrungen und Strapazen viel besser als jene. Unsere Quellen enthalten die zahlreichsten Belege für diese Thatsache. Wenn man bedenkt, daß z.B. im Februar 1782 wegen zu starker Desertion das zweite Bataillon Delancey dem ersten und die Georgia Loyalisten den Kings Rangers einverleibt wurden, ja daß die durch diese Verschmelzung außer Gage gesetzten englischen Offiziere zum Feinde übergingen, wenn man ferner bedenkt, daß von dem regulären englischen 60. Regiment innerhalb drei Tagen sechszig Mann desertirten oder daß ganze Posten und Kavallerie-Patrouillen mit Sack und Pack sich aus dem Staube machte, so erscheint die als ein ganz außerordentliches, einzig dastehendes Ereigniß gemeldete Desertion, welche drei und vierzig Mann des hessischen Regiments Knoblauch vom 24. Januar bis 1. April 1782 aus Savannah bewerkstelligten, verhältnißmäßig noch gering. „Die Desertion betreffend — schreibt am 21. Februar 1782 der Oberst Porbeck dem Landgrafen — glaube, daß hieran die Hoffnung, von hier weggelegt zu werden und noch immer nicht erfolgt, schuld ist, indem sich Jeder vor der herannahenden gräßlichen Sommerhitze und dabei grassirendem bösen Faulfieber auf's Aeußerste fürchtet. Hierzu kommt noch, daß die bösgesinnten Einwohner der Stadt sich alle Mühe geben, zur Desertion zu bereden. Der hiesige Kommandant hat in der Garnison bekannt machen lassen, wenn einer von diesen Einwohnern ausgemacht werden könnte, vor solchen Lstr. 40 zu zahlen und den Thäter hängen zu lassen. An die Negers, so Deserteurs eingebracht, hat jeder Kompagnie-Chef zwei Guinees zur Aufmunterung dieser Leute bezahlt, damit solche desto aufmerksamer sein möchten. Hierzu kommt noch: die neu errichteten Bataillons, so fast mehren Theils aus weggelaufenen Rebellen bestehen und in hiesige Dienste gezwungen werden, womit dieses (Knoblauchsches) Regiment Dienste thut, veranlasset ebenfalls Beförderung der Desertion.“

Zu ganz derselben Zeit, am 20. Februar 1782 hatte John Martin, General-Kapitain und Gouverneur von Georgien, einen durch unzufriedene Einwohner und liederliche Frauenzimmer der Stadt unter die deutschen Soldaten vertheilten, auch in deutscher Sprache gedruckten Aufruf erlassen, worin er jedem englischen und deutschen Deserteur 200 Acker Land, eine gute Kuh und zwei Mutterschweine zum Geschenk verspricht, so bald er Einwohner „dieses Landes“ werden wollte.

Unter diesen Umständen vermochten selbst die grausamsten Drohungen und die strengsten Strafen dem einmal eingerissenen Uebel nicht vorzubeugen. Die Engländer hingen jeden Deserteur, dessen sie habhaft wurden, die deutschen Obersten ließen ihn ohne Weiteres erschießen, übertrafen sie sogar noch an Freigebigkeit, indem sie den Häschern außer dem Fanggelde, Alles schenkten, was der Deserteur außer der Waffe am Leibe und in den Taschen trug. Bei einigen der Ergriffenen belief sich der vorgefundene Baarbestand auf drei bis fünf Pfund, ein Beweis dafür, daß ihre Flucht schon lange vorher geplant war. Der Landgraf von Hessen billigte trotz oder vielmehr wegen seiner Sparsamkeit das Verfahren seiner Regimentskommandeure als das geringere von zwei Uebeln. In der Nachbarschaft von Charleston und Savannah kam es zu vollständigen Menschenjagden mit obligaten Bluthunden und berittenen Häschern. Unter den (jetzt in Marburg ruhenden) hessischen Papieren findet sich ein kurzer Bericht, der in dürren geschäftlichen Worten ein ergreifendes Drama entrollt.

Fünf Soldaten vom Regiment Knoblauch, drei geborene Hessen, ein Brabander und ein Mannheimer, hatten zu Anfang März 1782 ihre gemeinsame Flucht verabredet. In der Nacht vom 8. zum 9. verließen sie mit voller Armatur Savannah und wandten sich landeinwärts. Inzwischen waren sie verrathen worden. Berittene Milizen, unter Führung eines Kapitains Bradley, verfolgten und entdeckten sie in der Nähe eines Swamp (sumpfiges, häufig mit Bäumen bewachsenes Terrain). Sie trieben die Flüchtlinge in den Sumpf hinein und umzingelten sie. Die Verfolgten wehrten sich so gut sie konnten, suchten mit ihren Säbeln die Bluthunde abzuwehren und gaben Feuer auf die in Mehrzahl auf sie eindringenden Verfolger. Nach kurzem Gefecht fielen sie Alle und wurden in voller Uniform in einem Loche verscharrt. Außer ihrem üblichen Fanggelde erhielten die Häscher noch drei und eine halbe Guinee, die sie aus den Taschen der Leichen zusammengesucht hatten. Unter diesen Deserteuren befand sich auch ein junger Mann aus Hatterode, der einzige Sohn einer Wittwe, deren ältester Sohn kurz zuvor im Hospital in Savannah am Fieber gestorben war. Die Mutter hatte endlich bei der heimathlichen Behörde einige Monate vorher die Freigebung des Ueberlebenden bewirkt und dessen Zurückbeförderung tagtäglich erwartet. Jetzt erhielt sie die Nachricht von dem Tode auch des zweiten Sohnes.