[15] Ueber Mana s. d. [Anm. zu S. 25] in dem Märchen von den im Mondschein badenden Jungfrauen. L.
[16] Vgl. Boecler, der Ehsten Gebräuche ed. Kreutzwald, S. 139. L.
[17] Der Text sagt Rootsi wennaksed d. h. schwedische Brüder. Das Colorit des Märchens ist aber ganz ehstnisch; Belege für meine Uebersetzung finde ich nicht. L.
[18] Dieser wird gebildet durch Klötzchen, die an einer Schnur hängen und mit Ringen wechseln. L.
[19] Ein Landstrich nördlich vom Peipus-See. L.
[20] Es haben sich also auch die Ehsten, gleich den Finnen, ganze Naturgebiete unter dem Schutze bestimmter Gottheiten, und dann wieder einzelne Naturindividuen von Schutzgeistern oder Elfen (ehstnisch hallijas, finnisch haltia) beseelt gedacht. Was hier blutet und jammert, ist die Dryas, die sich der Ehste jedoch männlich denkt. L.
[21] Aus der Klage des verwaisten Hirtenknaben im Kalewipoëg (XII. 876). Auch bei Neus, Volkslieder, passim. L.
[22] Vgl. über den Abscheu der Ehsten vor dem Hingeben ihres Blutes zu zauberischen Zwecken Boecler u. Kreutzwald, der Ehsten abergläubische Gebräuche p. 145 und Kreutzwald und Neus, mythische und magische Lieder der Ehsten p. 111. In unserm [9. Märchen] betrügt der Donnersohn den Teufel (den »alten Burschen«), indem er statt des eigenen Blutes Hahnenblut zur Besiegelung des Vertrages nimmt. L.
[23] »Heidnische Altäre haben sich unter den Ehsten einzeln bis in unsere Zeiten erhalten. Von einem solchen bei dem Landgut Kawershof im Felliner Kreise berichtet Hupel, »er stehe unter einem heiligen Baume, in dessen Höhlung noch oft kleine Opfer gefunden würden; sei aus einem Granitblock kunstlos gehauen.« Kreutzwald u. Neus, mythische u. magische Lieder der Ehsten S. 17. L.
[24] Baltischer Provinzialismus für Vorratskammer oder Speicher. L.