[61] Diese ruhen auf Querbalken, ziehen sich unter der Zimmerdecke hin und haben in der Mitte eine Oeffnung, durch welche das geschnittene Korn nach beiden Seiten hin zum Dörren geschoben wird. L.

[62] Vgl. das [Märchen 8.] vom Schlaukopf, wo der Teufel sämmtliche Speisen und Getränke durch sein Kosten verschwinden läßt. L.

[63] Neun Uhr. L.

[64] Er denkt dabei an die ehstnische Redewendung: »die Tage gehen in der Richtung (zum Besten) des Wirths« — d. h. sie nehmen zu. Dagegen: »die Tage gehen in der Richtung des Knechts« — d. h. sie nehmen ab.

[65] Die Situation und die Verse erinnern an den Besuch, den Kalews Sohn dem Grabe seines Vaters macht in der Nacht vor dem Tage, der darüber entscheiden sollte, welcher der drei Brüder einen Felsblock am weitesten schleudern und dadurch die Herrschaft über das Land erhalten werde. Kalewipoëg VII, 809 ff. L.

[66] Der Laut, den eine kleine Schnepfenart (Becassine) beim Fliegen hervorbringt, klingt dem ehstnischen Ohr wie das Meckern einer Ziege. L.

[67] S. [Anm. zum Märchen vom Schlaukopf S. 108]. L.

[68] S. unten die [Anm. zu dem Märchen 15]: Rõugutaja's Tochter. L.

[69] Ist wohl identisch mit dem mythischen Kungla-Lande. S. d. [Anm. 2, S. 102], zum Märchen 8, vom Schlaukopf. L.

[70] Külimit ist ein Getreidemaß von verschiedener Größe. Das Revalsche Loof von drei Külimit ist etwas weniger als ein viertel Scheffel Preußisch. L.