[4] Vrgl. »Narodne pripoviedke i pjesme iz hrvatskoga primorja pobilježio ih Ivan Mikulčić«. U Kraljevici 1876. S. 130.
[5] Im »Niz srpskih pripoviedaka Vuka vit. Vrčevića«. Pančevo 1881. S. 93.
[6] Im »Gorski vijenac« heisst es gleichfalls an einer Stelle:
| »Lasno ti je poznati vješticu, | Leicht erkennbar ist Dir jede Hexe |
| Sijedih kosa, a krst ispod nosa.« | An dem weissen Haar (auf ihrem Haupte) |
| Und dem Kreuz, das unter ihrer Nase. |
[7] Als ein weiteres Erkennungzeichen gelten zusammengewachsene, buschige Augenbrauen. Wenn eine solche Person, es mag auch ein Mann sein, ein Kind anschaut und es gar bewundert, so ist dieses schwer beschrien. Mein ehemaliger Lehrer in der Elementarschule zu Požega in Slavonien, P. Kosta Horvatić, erzählte mir als Knaben einmal, es hätten einen hausierenden Zinzaren, dem die Brauen zusammengewachsen waren, die Bauern in einem serbischen Dorfe mit Rutenbesen aus dem Orte hinausgejagt, weil er ihnen alle ihre Kinder arg beschrie.
[8] G. Medaković in »Život i običaji Crnogoraca«. Neusatz 1860. S. 183.
[9] Eine ergiebige Zusammenstellung älterer und neuerer südslavischer Ausdrücke zur Bezeichnung von Hexen- und sonstigem Aberglauben lieferte Fran Kurelac, Berichte der Südslavischen Akademie. B. XXIV. S. 57–79.
[10] Die südslavischen Vile, Samovile, Samodivi und Vilovnjaci gehören in dieselbe Sippe der Wald- und Feldgeister, wie die Holz- und Moosleute in Mitteldeutschland, Frankreich und Bayern, die wilden Leute in der Eifel, Hessen, Salzburg, Tirol, die Waldfrauen und Waldmänner in Böhmen, die Tiroler Fanggen, Fänken, Nörgel und selige Fräulein, die romanischen Orken, Enguane, Dialen, die dänischen Ellekoner, die schwedischen Skogsnufvar und die russischen Lēšje. Andererseits deckt sich die Vorstellung von den Vilen nahezu vollständig mit der germanischen von den Walkyrien. Vrgl. Krauss, Volkglaube und religiöser Brauch der Südslaven, Münster i. W. 1890, S. 69–109.
[11] Man vergleiche zur Bestätigung Krauss »Sagen und Märchen der Südslaven« (Leipzig 1883) Nr. 31: »Fuhrmann Tueguts Himmelswagen«; Nr. 33: »Die Glucke«; Nr. 84: »Die Vila des Knaben Hort«; Nr. 85: »Der Vilaberg« u. a.
[12] Ebendaselbst. S. 436–8. »Vom Mariechen, das den Vilen gelobt war.«