[682] Spencer. A. a. O. S. 272.
[683] So ist es unter anderen bei den Dualla in Kamerun (Max Buchner, Kamerun. S. 31), bei den Gabunesen, wo nur der un grand monde ist, welcher viel Weiber, viel Rum, einen Cylinderhut und Kredit bei einem weissen Kaufmanne besitzt (Compiègne. L’Afrique équatoriale. Gabonais. S. 188), und in Sierra Leone; je grösser die Zahl der Weiber, desto reicher und angesehener ist der Mann; 25–50 Frauen sind daher keine so grosse Seltenheit bei den Fürsten dieses Landes. Als ein Weisser seinen Diener, den Sohn eines solchen Fürsten, fragte, wie viel Frauen sein Vater besitze, antwortete er in niedergeschlagenem Tone: twelf, that’s all (zwölf, das ist alles), dadurch gleichsam eingestehend, dass sein Vater nur geringes Ansehen geniesse (Globus. Bd. XLVII. S. 249).
[684] Le livre de Marco Polo, par M. G. Gauthier. Paris 1865. Bd. II. S. 384. Kamen Fremde an, so bemühte sich jeder Hausherr, einen von ihnen mit nach Hause zu nehmen und ihm alle Frauen seiner Familie zu übergeben, während er selbst auszog. Die Frauen hingen ein Zeichen über ihre Thüre, welches nicht eher abgenommen ward, als bis der Fremde abreiste, worauf der Hausherr zurückkehren konnte.
[685] K. E. von Ujfalvy. Aus dem westlichen Himalaya. Erlebnisse und Forschungen. Leipzig 1884. S. 294.
[686] A. v. Chamissos Werke. Leipzig 1836. Bd. I. S. 217.
[687] A. von Middendorff. Sibirische Reise. St. Petersburg 1875. Bd. IV. S. 1407.
[688] Waitz. Anthropologie der Naturvölker. Bd. III. S. 314.
[689] Hall. Narrative of the second arctic Expedition. Washington 1879. S. 102.
[690] Bérenger-Féraud. Les peuplades de la Sénégambie. S. 98.
[691] Ausland 1867. S. 88.