Rechts vom Mendelschen Fenster der hl. Andreas mit Kreuz und Buch (Abb. [89]). Überlebensgroße Holzfigur, ohne Zweifel von Veit Stoß, in der Naturfarbe mit leichter Andeutung der Farbe von Lippen und Augen. Um 1495. An der Konsole das Wappen der Tucher.
Links vom Tucherschen Fenster der Apostel Johannes (Abb. [90]), den Giftkelch in der Linken, mit der Rechten segnend. Lebensgroße Figur von gebranntem Ton. Um 1410. Hände und ein Teil der Gewandung sind neu. An der Konsole das Wappen der Tucher.
Rechts vom Tucherschen Fenster der hl. Johannes der Täufer mit Buch und Lamm in der Linken. Überlebensgroße Steinfigur. Um 1430. An der Konsole das Wappen der Tucher.
Links vom Fürerschen Fenster ein hl. Apostel mit einem Buch in der Linken. Lebensgroße Steinfigur. Um 1335. Einer der letzten Ausläufer der mit der Erweiterung der Seitenschiffe gegründeten Schule. Die rechte Hand ist ergänzt.
Rechts vom Fürerschen Fenster der Apostel Johannes. Lebensgroße Holzfigur. Jedenfalls von einer Kreuzigungsgruppe stammend. Um 1460.
Links und rechts vom Stromerschen Fenster die beiden Holzfiguren einer Verkündigung, links der Engel und rechts Maria, knieend. Um 1460. Das Zepter des Engels ist erneuert. Am linken Sockel das Wappen der Starck, am rechten das der Imhoff.
Zu beiden Seiten des Bambergischen Fensters die fast lebensgroßen Steinfiguren der Heiligen Heinrich (Abb. [48], [49]) und Kunigunde. Um 1335. Wiederum letzte Ausläufer der mit der Erweiterung der Seitenschiffe gegründeten Schule. Die beiden Statuen waren vor der letzten Restaurierung bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Die gefundenen Spuren berechtigten zur Ergänzung der Figuren als Diözesanheilige. Bei Heinrich ist das Modell des Bamberger Domes, bei Kunigunde das Zepter neu.
Zu beiden Seiten des Maximilianfensters die überlebensgroßen Steinfiguren der Apostel Paulus und Petrus. Um 1375, aus der Zeit der Vollendung des Ostchorbaues die einzigen Statuen der langen Konsolen- und Baldachinreihe. Schule des Meisters des Sakramentshäuschens. Beide Apostel mit ihren Attributen. Gut erhalten. An der Konsole der Paulusstatue das Wappen der Usmer.