[XXVII] Carina, carena, quadragena, Buße durch 40tägiges Fasten.
[XXVIII] Das dritte Regierungsjahr Papst Nikolaus' IV. reicht vom 15. Februar 1290 bis zum 15. Februar 1291. Auf das Jahr 1290 weist auch dasselbe Regierungsjahr Papst Nikolaus' IV. in Verbindung mit der Rechnung nach der dritten Indiktion hin.
[XXIX] Auf dem Einbanddeckel.
[XXX] Auf dem Vorsetzblatt.
Anmerkungen.
[1] Urkunde Kaiser Heinrichs IV. vom 19. Juli 1062, wodurch er den Kanonikern zu Bamberg den von seinem Vater an Nürnberg übertragenen Markt mit dem Zoll und der Münze an Fürth zurückgibt. Mon. Boic. XXIX, Nr. 406.
[2] Die zuerst von Baader in seinen Beiträgen zur Kunstgeschichte Nürnbergs, I (Nördlingen 1860), S. 49, aufgestellte, dann von der kunsthistorischen Lokalforschung aufgenommene und von dieser in die allgemeine Kunstgeschichte übergegangene Behauptung, die Kirche St. Sebald sei 1256 in ihrem Hauptteile fertiggestellt und geweiht worden, erweist sich als nicht stichhaltig, da dies aus der Ablaßurkunde des Bischofs Heinrich von Bamberg vom 1. Oktober 1256 nicht geschlossen werden darf. Vgl. hierüber außer Baader insbesondere noch Sighart, Geschichte der bildenden Künste im Königreich Bayern, München 1862, S. 235, ferner Schnaase, Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter, Düsseldorf 1872, Bd. III, S. 348, B. Riehl, Kunsthistorische Wanderungen in Bayern etc., München und Leipzig 1888, S. 154 und Dehio und Bezold, Die kirchliche Baukunst des Abendlandes, Stuttgart 1892, 1, S. 500. Beim Dom zu Bamberg, mit welchem St. Sebald in engem baugeschichtlichem Zusammenhang steht, hat man in der Datierung einen ähnlichen Fehler begangen und eine Ablaßurkunde von 1274 dahin gedeutet, als sei zu dieser Zeit noch an der Vollendung des Domes gearbeitet worden. Bezüglich der Einweihungsurkunde vom 17. August 1274 siehe das folgende Kapitel sowie Beilage 4. Den Inhalt der Urkunde vom 1. Oktober 1256 gibt Lang, Reg. B. III, 83, kurz wieder mit: „Henrici episcopi Babenbergensis indulgentiae pro ecclesia parochiali sancti Sebaldi in Nuremberg. Dat. die sancti Remigii (1. Oktober)“, spricht demnach nicht von einer Einweihung.
[3] Über die Kapelle St. Peter wurde urkundliches Material nicht gefunden. Nur spätere Chroniken berichten von ihr in der bekannten sagenhaften Art und abweichend voneinander. Über die ehemalige Existenz der Kapelle jedoch — darin stimmen alle Chroniken überein — besteht kein Zweifel. Möglicherweise hat sie an Stelle des jetzigen Peters- oder Westchores gestanden.