[22] Städtechroniken, I, 353: „Item in derselben jarzal des kunigs gepurt (1361) in demselben sumer da ward sant Seboltz chor angefangen“ (Chronik bis 1434) und III, 155: „Auch kürzlich darnach (nach dem Ausbau und der Bemalung des Rathauses unter Ludwig dem Bayern) wart sant Sebolts kor angefangen und etlich grunft [=Gruft] abgetan und geebnet, da nun alter steent“ (Meisterlin). Ferner Städtechroniken IV, 126: „In demselben jar (1361) wart sant Seboltz kor angefangen“ (Jahrbücher des 15. Jahrhunderts). Vgl. auch Städtechroniken, IV, 61, Anm. 3.

[23] Ablaßurkunde des Bischofs Leopold von Bamberg vom Jahre 1362 im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 100: „… qui ad novam structuram parochialis ecclesie sancti Sebaldi in Nurenberg suas largiti fuerint elemosinas necnon eidem caritativa subsidia et manum porrexerint adiutricem quique etiam personaliter laboraverint in eadem …“

[24] Städtechroniken, I, Beil. II, wo die Urkunde, Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 107, abgedruckt ist. Siehe auch Mummenhoff, Das Rathaus in Nürnberg, Nürnberg 1891, S. 12, wo für „im Osten des Rathauses“ „im Westen des Rathauses“ zu lesen ist.

[25] Urkunde vom 17. Dezember 1364 im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 109.

[26] Urkunde vom 23. Oktober 1365 im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 115: Bischof Friedrich von Bamberg bestätigt den für den Jakobsaltar präsentierten Vikar Priester Ulrich Kemnater.

[27] Urkunde vom 3. Juli 1370 im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 124, laut welcher Bischof Ludwig von Bamberg die Stiftung einer Pfründe „in altari eiusdem beatissime Marie virginis sito in cripta parrochialis ecclesie sancti Sebaldi“ bestätigt.

[28] Siehe die Urkunden im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 125 vom 4. Juli 1370 (Bestätigung einer Pfründe auf den Zwölfbotenaltar), Nr. 128 vom 11. Dezember 1371 („Consens vnd ordinacion der Vörchtelpfrund auf Sant Sebalds altar“), Nr. 129 vom 11. Dezember 1371.

[29] Urkunde im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 152, laut welcher Kardinal Pileus einen Ablaß für die Messe des Marienaltares erteilt.

[30] Urkunde im Stadtarchiv Nürnberg, St. Sebald Nr. 39, 132 vom 20. Dezember 1372: Die Witwe Margareta Has erhält für ihre abgebrochene Brotbank eine andere an einem Pfeiler des St. Sebaldchores unter der Bedingung, den jährlichen Zins wie zuvor an die Deutschherren zu entrichten und für den Fall, daß die Kirchenverwaltung von St. Sebald oder der Rat die Brotbank erwirbt, ihre Rechte für 80 fl. abzutreten. Urkunde ebenda, Nr. 40, 134, vom 15. Oktober 1372: Die Kirchenpfleger von St. Sebald, Michael Grundherr und Heinrich Semler, verpflichten sich, die Brotbänke, welche die Pächter für die abgebrochenen Bänke an den Pfeilern des Sebalduschores erhielten, wenn notwendig, einzulösen.

[31] Urkunde im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 146: „Cum igitur dilectus in Christo magister fabrice ecclesie sancti Sebaldi in Nurenberg Bambergensis diocesis totaque communitas ibidem ad ipsam ecclesiam Nurembergensem specialem gerant devocionem et affectionem ipsamque reparare et sustentare, sicut accepimus, intendant, ad cuius perfectionem eiusdem ecclesie non suppetunt facultates, sintque ad hoc Christi fidelium suffragia necessaria et etiam oportuna …“ Siehe auch Städtechroniken I, Beil. II. Ferner Urkunde vom 18. Juni 1379 im Reichsarchiv, St. Sebald Nr. 149, laut welcher Kardinal Pileus mehrere Ablässe bestätigt.