[42] Vgl. Gümbel, a. a. O. S. 77. Thieme und Beckers Allgemeines Künstler-Lexikon, III.
[43] Chronik bis 1434 (1441). In den Städtechroniken, I, 349. Ferner in der Chronik, XIV½ 106, Manuskripte 52 des Kreisarchives Nürnberg: „Der andere turn an St. Sebalds kirch gegen der vesten oder dem pfarrhof ist gebauet worden anno 1345. Ist zu desselben bedachung gebraucht worden 104 zentner und 79 lb. zinn und 47 centner blei“… Die beiden Angaben differieren also nur in der Anzahl der verwendeten Zentner Blei.
[44] Chronik, XIV½, 106, Manuskripte 52 im Kreisarchiv Nürnberg.
[45] Belege dafür, daß der südliche, also der der Stadt zu gelegene Turm, eine Wächterstube hatte, sind u. a.: Octbr. (1377): „lt. ded. ½ lb. hl. von einem stübel und einem ofen zu pessern uff sand Seboldsturn“ [= 2 Fl. 50 Kr, in G. oder 2 Fl. in S.] (Ulman Stromer in Beilage XI B der Städtechron. I, 261). „It. ded. (1388) dem türner uff sant Sebolts turne 2½ β hl. von dem glokhause zu pezzern, do die orglok in hangt.“ „lt. ded. ei iterum 8½ β hl. von der orgloken zu pezzern.“ (Ebenda, I, 268/269). Vgl. auch die Urkunde vom 23. Dezember 1474, Kreisarchiv Nürnberg, S I, L 113, N 17, in welcher der Bischof von Bamberg Absolution für die Sebalder Kirche erteilt wegen auf dem Turm zwischen den Wächtern verübten Totschlags.
[46] So heißt es beispielsweise in der Ablaßurkunde vom 3. Mai 1360: „… ad ergastulum vel ad altare ibidem, quod est consecratum in honore omnium animarum sub turri in ecclesia sancti Seboldi in Nurenberch …“ Es ist also hier, wie auch anderwärts, nur von einem Turm die Rede.
[47] „Wer sant Sebolcz zben türen gesehen hat, ee sie hoher gepaüt sein worden, das noch nit dreisig jar lang ist, der hat wol gesehen, das sie haüben weis gedegt waren mit zin wie ein pfifferling, das ein gute anzeigüng gab ires großen alters“ Originalhandschrift des Lazarus Holzschuher im Besitze der Freiherrl. von Holzschuherschen Familie, Blatt 113b, in den Städtechroniken, I, 349.
[48] „In demselben jar (1361) wart sant Seboltz kor angefangen. Der kostet 24.000 gulden on die suppen. und so ist auf dem untern turn 100 und vier zentner zins und 69 lb. und 18 lb. bleis.“ Jahrbücher des 15. Jahrhunderts in den Städtechroniken, IV, 126/7. Nach der Chronik bis 1434 (1441) in den Städtechroniken, I, 349 soll es der nördliche Turm gewesen sein.
[49] „Desselben jahrs (1447) 24 september decket man sant Sebolts turn mit zin und machet den vergulten knopf darauf.“ Jahrbücher des 15. Jahrhunderts in den Städtechroniken, IV, 168.
[50] Die Angabe ist insofern unrichtig, als der südliche Turm erst im kommenden Frühjahr abgebrochen wurde: „Item 1482 nach den osterfeirtagen da prach man den untern turn sant Seboltz unterm dach ab und prach 12 wochen daran ab.“ Jahrbücher des 15. Jahrhunderts in den Städtechroniken, IV, 367. Ferner: „Item adi 27. abrill (1482) prach man den turn gegen der wag ab, als man die alten stain noch sieht.“ Tuchersche Fortsetzung zu den Jahrbüchern in den Städtechroniken, V, 476.