[51] „Des jars (1482) da ward der unter turn zu sant Sebolt oben erhöht und gemaurt umb Martini und darnach umb pfingsten unten das alt herab gepikt in zwaien körben.“ Jahrbücher des 15. Jahrhunderts in den Städtechroniken, IV, 368. „Item 1482 jar warn die zwen türn zu sant Sebolt angefangen zu pauen und am 13. tag monats marci hub man an zu fahen stain zu hauen und wart von rats wegen darzu geben die ped herrn die losunger her Ruprecht Haller und her Niclas Groß und Hanns Tucher der elter am Milchmarckt mit sampt dem kirchenmaister Sebolt Schreier.“ Aus der Tucherschen Fortsetzung zu den Jahrbüchern in den Städtechroniken, V, 475.
[52] Baader folgt, wie bereits Städtechroniken, IV, 475, Anm. 1, ausführlich nachgewiesen, den Aufzeichnungen des Kirchenmeisters Sebald Schreyer (Kirchenmeister seit 24. September 1482).
[53] Nach Baader bis 1486, Tuchersche Fortsetzung und Chronik im Nürnberger Kreisarchiv XIV½ 106, Manuskripte, 1485.
[54] M. M. Mayer, Die Kirche des hl. Sebaldus, Nürnberg 1831, S. 6.
[55] „Item 1400 und 95 jar da machet man am ersten die virtailorglock auf sant Sebolt turn an sant Francißen obent.“ Heinrich Deichslers Chronik in den Städtechroniken, V, 584, dagegen: „Anno 1493, hat man auf diesen (untern) thurn ein viertel-stund-glocken gehangen,“… Chronik im Nürnberger Kreisarchiv, XIV½, 106: Manuskripte 52. Weder die eine noch die andere Jahreszahl ist übrigens richtig, es ist vielmehr 1494 zu setzen, wie es auf der Glocke selbst steht und durch die Ratsverlässe bestätigt wird. Vgl. S. 174, Text und Anmerkung. — Auch die 1577 erfolgte Erneuerung der Gänge bezog sich nach jener Chronik im Kreisarchiv nur auf den südlichen Turm.
[56] S. Christian Mayer, Die Stadt Nördlingen, ihr Leben und ihre Kunst im Lichte der Vorzeit, Nördlingen 1876 und 1877, 2, S. 132 ff. Jedoch mit der Berufung Kuglers nach Nürnberg zum Zweck der Vollendung des Augustinerklosters hat Mayer, wie es scheint, unrecht. Denn Mayer berichtet ausdrücklich, daß Kugler anfangs der achtziger Jahre nach Nürnberg ging und aus dieser Zeit ist von einer Vollendung oder sonstigen wichtigeren Bauvornahmen am Augustinerkloster nichts bekannt. Die Nachricht dürfte demnach auf einem Irrtum, beziehungsweise auf einer Verwechslung beruhen.
[57] Chr. Mayer, a. a. O. 2, S. 131 f.
[58] Tuchersche Fortsetzung der Jahrbücher bis 1469 in den Städtechroniken, V, 505. Die dort beigefügte Anmerkung lautet: In den Band III, 339 ff. angeführten Schreyerschen Handschriften der Nürnberger Stadtbibliothek Will. II, 1353, finden sich Blatt 83–97 nach Geschlechtern geordnet verzeichnet: „Etlich gedechtnuß und totten oder leichschilt, so im 1493. jar zu sant Sebolt, alß man den core und kirchen hat weißen wollen, gehangen sind, die dann Sebolt Schreyer, dazumaln kirchenmeister, hat wegen des weißens abnemen lassen und nach dem weißen wider aufzuhohen verordnet.“
[59] Baader, Beiträge, 2, 27.
[60] Einnahmen und Ausgaben bei der Renovierung der Kirche St. Sebald in den Jahren 1657–1664. Ambergersammlung 270 im Stadtarchiv Nürnberg. Die meisten Angaben beziehen sich auf das Inventar der Kirche.