1571: Unvollendetes Schriftstück. Cuntz Helzner, Parlier und Steinmetz, besichtigt am 5. Januar das „gelen[der]“ des Schlagturms.
1591, 4. Sept. Besichtigung des Schlagturmes. Dach über den Schlagglocken schlecht infolge des Hereinregnens ist das Gebälk angefault. Der Schlot ebenfalls „bußwirdig“.
M. Mathes Herdegen schlägt das Rüsten und die Ausbesserung des Schlotes (abgesehen vom Dach und Gebälk) auf etwa 20 fl. an.
1609, 13. Mai: Besichtigung des Sebalder Schlagturmes: Die Dachbleche oberhalb der Schlagglocke waren sehr löcherich und bußwürdig, sodaß durch den eingedrungenen Regen das Gebälk angefault war. Auch die drei Sonnenuhren an den drei Seiten wurden für schlecht befunden, sie waren „sehr abgewaschen und verdunkelt, daß die zal und stunden nicht wol mehr daran zue sehen“; es wurde vorgeschlagen, die Uhren mit Ölfarben zu „verneuern“.
Durch Ratsverlaß vom 18. Mai wurde die Ausbesserung des Dachstuhles und die Verneuerung der Sonnenuhren mit Ölfarbe befohlen.
1613, 8. Jan.: Ratsverlaß: „Uff das mündlich fürbringen, daß ein nagel, damit die knopffstangen an dem einen turn gegen der wag zue s. Sebalds kirchen angehefftet gewest, durch die große bewegung des winds herab gefallen und zu besorgen, das vielleicht gefahr dabei sein möchte, ist bevohlen, dieweil albereit der augenschein eingenommen worden, solches mit geringen uncosten ins werk zuerichten. Actum freitags den 8. januarii anno 1613.
Herrn paumeister“.
Außerdem steht noch am Rand, offenbar auf den Turm bezüglich: „welchen der baumeister ampts halber zue underhalten schuldig.“
Ferner: 1613. „Wegen des gerüsts uffm Sebalter schlagturn: