Heinz wurde ordentlich schläfrig und ließ sich nach drei Stunden, von denen nur eine ganz in die grüne Nacht gefallen war, gar nicht ungern durch Flitmore ablösen, dem während seiner Wache nur der dunkelgrüne Satellit Edens leuchtete.
Drei Stunden später kam der Professor an die Reihe. Noch drei weitere Stunden stand der dritte Mond am Himmel; als er hinter dem Horizont verschwand, trat die Morgendämmerung ein.
Schultze vermerkte also: Erster Sonnenaufgang (Alpha Centauri) als erste Stunde gesetzt; zweiter Sonnenaufgang nach zwei Stunden (Begleitsonne); erster Sonnenuntergang zu Ende der 25. Stunde (Alpha Centauri geht unter); mit Ende der 27. Stunde geht die Begleitsonne unter (25 Stunden nach ihrem Aufgang); folgt eine Stunde Dämmerung; zu Beginn der 29. Stunde geht der rosa Mond auf, der acht Stunden leuchtet, bis zum Ende der 36. Stunde, worauf sofort, zu Beginn der 37. Stunde, der blaue Mond erscheint, der sechs Stunden am Himmel steht; nach 41½ Stunden taucht der grüne Mond auf, eine halbe Stunde vor Untergang des blauen, und braucht 7½ Stunden, um das Firmament zu durchmessen. Zu Ende der 49. Stunde endlich geht auch er unter, worauf eine einstündige Morgendämmerung eintritt, bis nach Verfluß der 50. Stunde Alpha Centauri als erste Sonne wieder aufgeht.
Dies war der Verlauf, wie er sich zu dieser Jahreszeit abspielte unter der Breite des Planeten Eden, wo sich unsre Freunde in der ersten, wundersamen Nacht ihres dortigen Aufenthalts befanden.
42. Höhere Wesen.
In der Morgendämmerung fühlte sich Schultze schläfrig werden; ein Wunder war das nicht, hatte er doch gestern an die 40 Stunden gewacht und hernach nur 6 Stunden des Schlafs gepflogen.
Da hatte er eine wunderliebliche Erscheinung, ein märchenschönes Traumbild, das ihn umgaukelte.
Es war ihm, als sehe er durch die Wimpern seiner fast geschlossenen Augenlider eine Elfe heranschweben.