Daher bot Gabokol sein so überraschend gelungenes Kunstwerk Heinz zum Geschenk an, eine Gunst, die mit Jubel und Dankbarkeit angenommen wurde.
In der Folge baute Gabokol noch mehrere Violinen, die alle die gleichen trefflichen Eigenschaften besaßen, obgleich es sich auch hier zeigte, daß jedes neue Instrument seine besondere Eigenart in der Klangfärbung aufwies.
Dieser Erfolg bewog unsre Freunde, ihren Gastgeber auch in die besonderen Geheimnisse andrer Saiteninstrumente einzuweihen und so entstanden Cellos, Gitarren, Mandolinen, Zithern, Harfen und sogar ein Saitenklavier.
47. Im Reiche des Friedens.
„Heute ist der siebte Tag,“ sagte Gabokol eines Morgens. „Wollt ihr nicht heute mit uns zum erstenmal die Stadt besuchen? Es ist bei uns von jeher eine Vorschrift, daß wir uns am siebten Tage versammeln, um Gott zu loben, ihn anzubeten und von seinem Willen und unsrer ewigen Bestimmung zu hören, was der Priester des Ewigen uns verkündigt. Wir lassen an diesem Tage alle Arbeit ruhen und sind fröhlich miteinander.“
„Ja, es ist der schönste Tag,“ fügte Bleodila hinzu.
„Merkwürdig!“ rief Mietje: „Auch wir pflegen den siebten Tag als Gottes heiligen Tag zu feiern.“
„Das ist herrlich!“ meinte Bleodila. „Und wir sehen daraus wieder, daß ihr unsern Gott als den euren erkennt.“