Zehn Minuten später beleuchtete schon die aufgehende Sonne das Weltschiff, als Flitmore und Mietje in der Lucke erschienen.
„Hurrah!“ rief Leusohn: „Da sind sie ja!“
„Hurrah!“ antwortete der Lord: „Und ihr habt uns entdeckt? Willkommen, Schwager Otto, willkommen, Schwager Hendrik! Willkommen, meine lieben Schwägerinnen Helene und Sannah: die große Sannah kam, euch zu grüßen.“
„Nein, daß ihr auch gerade hier seid, Sannah und Otto!“ jubelte Mietje herab: „Das ist gar zu schön! Und da ist ja auch unsre Zwergprinzessin und die treue Amina!“
„Jambo, jambo!“ riefen die beiden Negermädchen frohlockend hinauf.
Inzwischen hatte John die Strickleiter befestigt und der Lord und seine Gattin beeilten sich hinabzusteigen. Gleich hinter ihnen erschien Professor Schultze.
Mietje und Sannah flogen einander in die Arme; Flitmore küßte herzlich seine Schwäger und Schwägerinnen und sogar die kleine Zwergprinzessin, die solcher Ehre wohl wert war. Ebenso innig begrüßte Lady Flitmore, als sie sich aus der Schwester Armen herausgefunden, ihren Bruder Hendrik und dessen Gattin, sowie den Doktor, ihren Schwager, und alsdann Tipekitanga und Amina.
Inzwischen hatte auch der Professor sich der Gruppe genähert und wurde mit kräftigem Händeschütteln von den alten lieben Bekannten begrüßt, mit denen er einst auf afrikanischem Boden so manches Abenteuer erlebt hatte.
Heinz und Heliastra waren mittlerweile ebenfalls der Sannah entstiegen.
Sie waren hier noch unbekannt und blieben etwas abseits stehen; doch wurden sie bald bemerkt und hohes Staunen erfüllte Hendrik und Leusohn und deren Gattinnen, als sie die wunderliebliche Gestalt und das in überirdischer Schönheit strahlende Gesicht des fremden Mädchens erschauten.