b) mit unsrer Ergebung, – wie als ob es nicht nötig sei, sich zu ergeben, – wie als ob diese Welt keine Notwendigkeit letzten Ranges sei;

c) mit unsrer Sympathie und Achtung, – wie als ob diese Welt sie nicht verdiente, als unlauter, als gegen uns nicht redlich....

In summa: wir sind auf eine dreifache Weise revoltiert: wir haben ein x zur Kritik der „bekannten Welt“ gemacht.

B.

Erster Schritt der Besonnenheit: zu begreifen, inwiefern wir verführt sind, – nämlich es könnte an sich exakt umgekehrt sein:

a) die unbekannte Welt könnte derartig beschaffen sein, um uns Lust zu machen zu „dieser“ Welt, – als eine vielleicht stupide und geringere Form des Daseins;

b) die andere Welt, geschweige, daß sie unsern Wünschen, die hier keinen Austrag fänden, Rechnung trüge, könnte mit unter der Masse dessen sein, was uns diese Welt möglich macht: sie kennen lernen wäre ein Mittel, uns zufrieden zu machen;

c) die wahre Welt: aber wer sagt uns eigentlich, daß die scheinbare Welt weniger wert sein muß, als die wahre? Widerspricht nicht unser Instinkt diesem Urteile? Schafft sich nicht ewig der Mensch eine fingierte Welt, weil er eine bessere Welt haben will als die Realität? Vor allem: wie kommen wir darauf, daß nicht unsre Welt die wahre ist?.... zunächst könnte doch die andre Welt die „scheinbare“ sein (in der Tat haben sich die Griechen zum Beispiel ein Schattenreich, eine Scheinexistenz neben der wahren Existenz gedacht –). Und endlich: was gibt uns ein Recht, gleichsam Grade der Realität anzusetzen? Das ist etwas anderes als eine unbekannte Welt, – das ist bereits Etwas-wissen-wollen von der unbekannten. Die „andere“, die „unbekannte“ Welt – gut! aber sagen „wahre Welt“, das heißt „etwas wissen von ihr“, – das ist der Gegensatz zur Annahme einer x-Welt....