Nasenfranz vergaß so etwas nicht leicht. Es war reiner Zufall, daß er unterlegen war. Er war gestolpert und ausgerutscht, als es sich um den entscheidenden Griff handelte – und – wenn er so groß wäre wie der, dann hätte man einmal sehen sollen! Unter den Arm hätte er ihn genommen.

»Was habt ihr denn gehabt, ihr beede«, sagte einer der Möbelräumer, der neben Klavierfritzen stand und den Blick sah, den Nasenfranz seinem Gegner zuwarf. Der wartete mit seiner Antwort, bis Nasenfranz wieder vorbeikam, und sagte gemütsruhig, als striche er ein Butterbrötchen: »Ich hab'n mal gelegt.«

Nasenfranz fuhr herum: »Du Dicknischel – du vollgefressener – du mich –?!«

»Wo fehlt's denn?« fragte der.

Nasenfranz sprang in die Höhe, stellte sich breitbeinig in Kampfstellung, ballte die Fäuste, drehte sie umeinander und fletschte die Zähne.

»Los doch – los doch – trample doch los – Elefante.« Wie ein aufs tiefste verwundetes Tier stand er da.

Klavierfritze maß ihn von oben bis unten und schüttelte den Kopf. »'s is besser, du gehst«, sagte er mit einer abfertigenden Bewegung.

Doch in dem kleinen getretenen, hin und her geworfenen Mann rauchte noch das jähe empfindliche Blut, das sich Luft schaffen mußte und nicht viel danach fragte, wer der Gegner war. Er rückte näher und schlug dem andern mit der Faust in die Seite.

Klavierfritze trat auf ihn zu, bekam ihn beim Genick zu fassen und drückte seinen Kopf nieder.