Vielleicht kann ihm jemand helfen?
Der Spohrer
Als die Schule einen Teil vom Hansi von uns schälte, merkten wir’s erst gar nicht. Eines Tages aber schrie es von der Straße: „Miller!“
Mutter rührte ruhig weiter um im Kochtopf. Was ging sie der Miller an?
„Mi—iller!“ schrie es ärger.
Meine Arbeit am Schreibtisch fing ein wenig an zu stocken. ‚Miller?‘ dachte ich dunkel zwischen zwei Sätzen, ‚der Name kommt mir fast bekannt vor — na, im Grunde: was geht mich ein Miller an?‘ Whupp, holte schon die Feder aus zum nächsten Satz.
„Mi—i—i—ille—e—er!“ klirrte jetzt das Fenster neben meinem Schreibtisch. Auf damit, den ärgerlichen Kopf hinausgestreckt — stand da ein kleiner, runder Kerl auf der andern Straßenseite, blaurot im Gesicht vor lauter Millerrufen und machte eben seine Händchen hohl zu einem verstärkten Millergedröhn.
„Willste wohl!“ drohte ich hinab, „was ist denn los?“
„Ich geh zum Schlittenfahr’n — der Miller soll ’runterkommen mit sei’m Schlitt’n!“ brüllte das Kerlchen herauf.