„Weil er — weil er mir seinen Radiergummi nicht geschenkt hat“, platzte Hansi heraus.
„Aber Hansi, deshalb ist er doch nicht gemein“, fühlten wir uns verpflichtet, für den Spohrer einzutreten.
„Ja, und dann — und dann ist er auf meine Feder mit dem Fuß draufgetreten, der — der gemeine Kerl!“
„Aber Hansi, das kann Zufall sein und —“
„Und dann — und dann — und überhaupt, der Spohrer ist ein gemeiner Kerl!“ Der Hansi heulte.
Zu Weihnachten schenkte ihm die Tante Elsa eine besondere Mütze. Nur einmal setzte er sie auf. Das zweite Mal weigerte er sich: „Der Spohrer lacht mich aus damit“, sagte er.
Der Frühling kam. Das Maifest wurde fällig. Aber es regnete und regnete. Der Spohrer sollte mit dem Fuße aufgestampft und gesagt haben: „Wenn’s nur grad extra weiterregnen tät!“ Der Hansi war empört. Denn nun war es klar, daß an dem Regen nur der Spohrer schuld war, dieser ganz gemeine Kerl.
„Der Spohrer hat mir eine ’neing’haut!“ klagte er ein andermal.
„Wirklich, Hansi?“
„Ja — beinah — der — der gemeine Kerl!“