Hans Stoppinger, Jodgehalt: Sehr gut.

Max Steinhofer, Jodgehalt gleich Null. Aufsteigen in die nächste Klasse nur bei energischer Nachhilfe in der Jodzufuhr gestattet.

Die Begegnungsformel „Wie geht es Ihnen?“ ist veraltet. „Und wie steht’s mit Ihrem Jodinhalt?“ wird es hinfort heißen müssen.

„Sage mir, wieviel Jod du hast, und ich sage dir, wer du bist.“

Ein Beamter hat in einer Stellung ganz versagt. „Kein Wunder,“ wird der Personalreferent angefahren, „wie konnten Sie einen Menschen mit solchen Jodverhältnissen...!“

Der künftige Adolar erklärt der künftigen Kunigunde seine Liebe. „Schön, mein Herr,“ sagt sie, „darf ich um Ihre Hand bitten.“

„Aber,“ stottert er, „eben darum wollte ich Sie bitten — au!“ Denn sie hat mit der Pinzette aus seinem Ringfinger ein Tröpflein Blut entnommen, es im Reagenzröhrchen mit Säuren aufgeschüttelt und die Stirn gerunzelt: „Mein Herr, Ihr Antrag ehrt mich, aber bei Ihren dürftigen Verhältnissen —“

„Ich muß doch bitten, ich habe —“

„— viel zu wenig Jod, mein Herr — der nächste, bitte.“

Der Nürnberger Trichter wird das Zeitliche segnen müssen. Eine Reichsjodanstalt wird aufgehen. Jodärzte werden von Injektionszelle zu Injektionszelle rennen, mit Spritzen: