Man holte einen Nervenspezialisten.

„Schade,“ sagte der und liquidierte hunderttausend Dollar, „schade, ein paar Jahre früher, wenn Sie mich gerufen hätten, würde man sie ziehen haben können.“

„Und jetzt?“ fragte Morgan angstvoll.

„Man könnte es mit dem Verwässern der Aktienmuskelbündel und der Obligationenfettpolster versuchen“, sagte der Spezialist und liquidierte wieder hunderttausend Dollar.

Morgan wässerte und wässerte, wurde aber dadurch nur noch reicher, ohne seine Nerven zu verlieren. Ein Heer von Spezialisten kurierte dran herum. Natürlich wurden da die Nerven ungebärdig und gereizt. Sie bäumten sich und dehnten sich und schnurrten wieder zusammen und zupften und rissen ihn an allen Enden.

Nicht mehr zu ertragen war es. Zwischen seinen Milliarden rannte er herum. An ihren stahlharten Wänden brach sich sein Gestöhne und klatschte mitleidlos auf ihn zurück.

Zerfasert und zersetzt rannte Morgan von den Spezialisten zum Schäfer Ast. Der behandelte ihn genau wie alle andern: drei Nackenhaare ausgerissen, ins Weiße der Augen gestarrt und abermals drei Nackenhaare ausgerissen.

„Es war die höchste Zeit,“ sagte der Schäfer Ast, „denn Sie hatten gerade noch sechs Nackenhaare.“ Und dann stellte er die Diagnose:

„Sie leiden an Ihren Milliarden, Herr Morgan“, sagte er.

„Sie meinen an den Nerven?“