„Stimmt auch.“
„Also arbeite ich auch darin.“
„Das ‚also‘ stimmt nicht.“
„Herr!“ schrie ich, „es ist mein Schreibtisch, auf dem Sie schreiben!“
„Seien Sie vergnügt, daß einmal was ordentliches drauf geschrieben wird“, sagte der Fremde, ohne mit dem Schreiben auch nur einen Augenblick anzuhalten.
Ich ärgerte mich schandbar. Aber es war nichts zu machen. Ich kam zu keinem Federstrich an diesem Morgen und mußte mich entschließen, in aller Frühe an meinen Stammtisch zu pilgern, wo ich meinen Ärger zu ersäufen hoffte, aber weiter nichts als einen dicken Kopf davontrug.
Nun wird man freilich sagen, was liegt an einem dicken Nachtkopf, der am Tage wieder dünn ist? Was liegt an einem dicken Nachtärger, den man beim Morgenkaffee lachend untern Tisch wischt:
„Denk’ mal, liebe Frau, was für komisches Zeug ich heute nacht geträumt...“
Aber ganz wohl war mir bei dieser Überlegung nicht, und ich erwartete mit einigen Bangen die zweite Nacht.
Darin träumte mir, ich hätte meinen Namen zu schreiben. Der weiße Bogen lag schon da. Auch die Feder, die eingetauchte.