»Jetzt ist er wütend, weil ich mich mit Briefschreiben entschuldigt hatte, er hatte mich mit Kopfweh entschuldigt. Ich habe diese ewigen Korrekturen satt.«
»Das ist ein Scheidungsgrund, gnädige Frau,« scherzte der Oberleutnant. »Suchen Sie sich einen anderen Gatten, wenn Ihnen dieser nicht zusagt.«
»Sie haben gut Witze machen, Sie glauben gar nicht, wie mir manchmal alles zuwider ist.«
»Dann erst recht, gnädige Frau! Wählen Sie unter den Edlen des Landes! Ich kann Ihnen sogar gute Vorschläge machen.«
»Dann schießen Sie einmal los!« scherzte Frau Leimann mit schelmischem Augenaufschlag.
»Ich wüßte schon einen, wie wäre es zum Beispiel,..... nun, mit mir?«
»Der Vorschlag ließe sich hören, aber erst müssen Sie mir sagen, was Sie mir bieten können!«
»Setzen wir uns und bereden wir den hochwichtigen Fall!« sagte Borgert lachend, und sie ließen sich auf dem Divan nieder.
»Also, passen Sie auf! Ich biete Ihnen ein elegantes Heim, einen Wagen mit Pferden, eine Villa am Züricher See und ein Heer dienstbarer Geister!«
»Und wer bezahlt das alles?«