»Aber wozu denn, es ist doch Unfug!«
Der Wachtmeister wurde puterrot, nichts konnte ihn wütender machen als ein Widerspruch.
»Gib ihm den Rest, sage ich!« polterte er Schmitz nochmals an.
Schmitz aber klappte den Deckel der Kiste zu und entgegnete kurz:
»Ich bin froh, wenn ich etwas sparen kann!« Damit zog er den Wagen fort.
Wütend brauste Roth auf:
»Sergeant Schmitz, Sie wollen meinen Befehl nicht ausführen? Ich werde Sie melden!« Damit ließ er den verdutzten Futtermeister stehen, ging schwankend, mit finsterer Miene durch den Stall nach seiner Wohnung, trank einen Schnaps zur Beruhigung der Nerven und warf sich in der Uniform aufs Bett.
Der Lungenkranke und der Pole steckten noch jedem Pferd eine Hand voll Heu in die Raufe und legten sich auf das Stroh in der Ecke des Stalles schlafen, Sergeant Schmitz aber ging bedächtig nach seiner Stube.
Am folgenden Mittag übergab die Ordonnanz der Reserve-Schwadron dem Regiment ein Schriftstück folgenden Inhalts: