Daran wollte aber niemand recht glauben, denn es meldete sich weder ein verwundeter Arbeiter, noch war ein solcher durch Nachfragen bei den Ärzten der Umgegend festzustellen. Im Stillen wußte jeder, aus welchem Laden der verhaßte Wachtmeister seine Prügel bezogen hatte.
Schmitz aber feierte in der Silvesternacht seine Rachetat durch einige Glas Bier, die er sich lange nicht geleistet hatte. Als er beim Schein der Lampe Blut an seiner Hand entdeckte, wischte er es ab wie das eines räudigen Tieres und warf sein Taschentuch in's Feuer. Dann rief er lustig:
»Noch eins, Herr Wirt!«
[Viertes Kapitel.]
In den letzten Tagen des Januar herrschte in den Räumen des Offizierskasinos rege Tätigkeit.
Ein ganzes Aufgebot von Tischlern, Malern und Gärtnern war damit beschäftigt, die Zimmer und Korridore samt Veranda und Wintergarten in einen Festplatz mit zahlreichen Buden und Zelten umzuwandeln, damit Prinz Karneval in den ersten Tagen des Februar einen würdigen Einzug halten könne.