Von den Ameisen weiß Übrigens jeder der Jungen etwas; jeder will auch etwas dazu sagen. Da indes bleibt Doktor Fuchs wieder stehen, und er setzt ein hochwichtiges Gesicht auf. »Jungs,« sagt er, »jetzt müssen wir auf diesem graden Wege noch ein ganzes Ende laufen. Rechts und links ist da wenig zu sehen. Da kann ja jeder, der etwas gut und genau über die Ameisen weiß, einen kleinen Vortrag halten. Ich werde einmal die Themata für unsere jetzund errichtete Rednerschule verteilen.«

»Ich!« – »Ich!« – »Ich!« – »Herr Doktor!« – »Herr Doktor!«

»Immer ruhig Blut! Wer übernimmt die Staatenbildung der Ameisen?«

»Die Staatenbildung? Das ist schwer!«

Schon meldet sich ganz ruhig Ernst Ehrenfried.

»Gut! Der Primus muß immer voran! – Wer redet aber dann über die Ameisenarbeiter im besonderen? – – Zum ersten! Zum zweiten! Zum –. Also Manning! – Wer über die Wohnung der Ameisen? Möglichst natürlich aus eigener Anschauung! Also ganz einfach! – Na?«

Rohloff hält die Hand hoch.

»Wer über die Nahrung der Ameisen? – Körer? Gut! Na, das ist aber dann auch genug. Na, nun los, Ernst Ehrenfried!«

Vom Mitschüler scheint ein Junge immer noch so was am liebsten zu hören. Alle drängen sich heran und lauschen andächtig.

»Nicht so wild zulaufen, Ernst,« mahnt Doktor Fuchs. »Etwas langsam sprechen und laut genug! Na, nun schieß mal los!« –