»Donnerwetter ja!« – Ein blasser Schrecken durchzuckte den Jungen; doch ebenso schnell war die Erlösung da: »Ach, es sind ja Ferien!«
Mit welcher Wonne sich da der Dicke auf das Kissen zurückfallen ließ! Ja, diese Wonne mußte man fühlen! Er fühlte sie; er durchkostete sie; er erhöhte sie sich dadurch, daß er noch einmal an die Partie von gestern dachte und an die Pfingstferien, die nun kommen sollten oder doch schon da waren. Er überlegte schließlich, ob er jetzt im Bette liegen bleiben und etwas lesen oder lieber aufstehen sollte, um so die Ferien mit noch größerem Bewußtsein und mit noch größerem Behagen zu genießen.
In dem Augenblicke fiel gerade unter seinem Fenster ein erster Schlag und Bums! Und wieder Bums und Schlag! Und Bums um Schlag! Und Schlag um Bums!
»So eine Gemeinheit! Mamaaaaa!« –
Schon war auch die Mama da. »Was ist denn los, Junge?«
»Mama, die klopfen ja Teppiche! Heute zum Sonnabend?«
»Ja, das ist so, mein Jungchen! In der Woche vor dem Fest darf an jedem Tage geklopft werden!«
»Auch schon so früh?«
»So früh? Es ist ja beinahe halb neun! Steh auf und mache etwas schnell dabei!« –
Der Dicke war eine gutmütige Haut: so bequemte er sich also wirklich dazu. Und ein halbes Stündchen später – heute ließ er sich mehr Zeit als sonst! – saß er am Frühstückstisch.