»Na, wie war’s denn nun gestern? Gestern abend nämlich hast du nur Unsinn geredet!«
»Ich? Unsinn? Wann denn?«
Die Mutter setzte ein so fröhliches Lachen dieser Frage entgegen und wiederholte nur: »Na, wie war’s denn?«
»Ach, einfach wunderbar, Mama! So nach und nach werde ich euch mal die ganze Partie erzählen! Wenn Papa auch dabei sein kann!«
»Na, schön!« lächelte die Mutter gutmütig. »Aber dann werde ich mich wohl bis nach den Feiertagen gedulden müssen; denn morgen und übermorgen fahren wir alle zu Onkel Fritz nach Fürsten–. Na nu? Was ist denn los, Junge?«
Der Dicke hat die Schrippe, die er sich eben streichen wollte, hingeworfen und verübt jetzt einen tollen Schunkelwalzer, so daß die Mutter erschrocken dazwischenfahren muß: »Junge, die unten! Die müssen ja denken, die Decke kommt runter!«
»Ach, Mama, laß doch! Fritze Köhn würde sagen: ›Ick frei mir nur so!‹ Wann fahren wir denn weg, Mama?«
»Na, morgen ganz früh! Papa läßt dir sagen, du sollst heute vormittag noch gleich deine Schularbeiten machen!«
»Mama!« – Das Gesicht des Jungen strahlt, als hätte er die Butter nicht auf seine Schrippe, sondern auf seine Pausbacken geschmiert. – »Mama! Wir haben ja gar nichts auf! Das war überhaupt die feinste Woche, die ich in meinem Leben erlebt habe! Wirklich die allerfeinste! Und nun noch die Ferien dazu!«
»Ja, was aber nun?«