»Ja,« fiel der Dicke wieder fröhlich ein, »das ist doch eine feine Woche! Nun ist sie erst fein!«

»Ja, da hast du recht! Und jetzt Turnen bei Paperlink!« – – –

Strafe muß sein!

Ja, Turnen bei Paperlink! Wer konnte es den Jungen verdenken, daß sie zum Turnen liefen und stürzten? Ein Fach, das keins ist, weil’s nichts dafür aufgibt, und Paperlink aller Ränke voll! Und immer lustig und zu allen möglichen und unmöglichen Scherzen mit den Jungen aufgelegt! Ein Junger unter Jungen!

Auch heute rannten die Tertianer schnell zum Turnen hinunter. Aber – was hatte der kleine Turnwart, der Paperlink, nur heute? Während ihm sonst die Jungen die Hand geben durften und er diese »Patsche« auch wieder tüchtig schüttelte, heute lief er mit den Händen auf dem Rücken herum und tat, als sähe er die ihm treuherzig entgegengestreckten »Pfoten« nicht, als sähe er überhaupt durch die Jungen durch und durch.

»Der muß sich mächtig geärgert haben!« erklärte der kleine Köckeritz.

»Ja,« – Fritze Köhn hatte ja immer ein schlechtes Gewissen – »et’s bloß jut, det wir nich dran schuld sin! Oder sint wer?« – – –

Es sollte sich bald zeigen, wer daran schuld war. –

Kaum daß die elektrische Glocke im Schulgebäude oben losschnarrte, schritt auch schon der kleine Paperlink mit einer feierlichen und ihm doch sonst so ganz fremden Grandezza zur Turnglocke vor und läutete, daß es allen durch Mark und Bein ging.

»Brrr!« fuhr Fritze Köhn auf. »Det jeht einen ja durch Mark un Fennje!«[10]