Paperlink stand auf seinem Kommando- oder Vergrößerungskasten.

»So!« – Der kleine Herr machte wieder sein gewöhnliches, sein gemütliches Gesicht. – »Jetzt sind die Sünder wieder so gute Menschen wie wir andern. Jetzt dürft ihr mir alle wieder zum Abschied vor den Pfingstferien die Hand geben!«

Es taten’s alle. Zu allererst und am allereifrigsten die fünfzehn, die Paperlink soeben so frisch und allerliebst und gründlich dabei »gezwiebelt« hatte. – – –

Zu langstilig und zu kurzstielig.

»Na, das läßt sich ja immer schöner an!«

Das Gefühl so ungefähr hatte die ganze Klasse, als man endlich wieder oben saß und auf Doktor Fuchs wartete. Was konnte denn überhaupt nun heute noch passieren? Jetzt im Französischen ein Lesestück! Und nachher Geschichte! Da mußte man ja schon veritable Kunststücke machen, um hineinzufallen. Man durfte natürlich keinen unnützen Jokus treiben; aber man riß sich eben auch kein Bein aus.

Und morgen dann die Klassenpartie! Und dann die Pfingstferien! Der dicke Puntz hätte bei diesem Gedanken beinahe Juchhe! geschrien.

Wo blieb aber nur Fuchs heute?

Da, ein Trappeln von vielen Schritten auf der Treppe! Eine der Quarten marschierte draußen andächtig auf. Schnell trat auch jetzt der Ordinarius in die Klasse und ließ seine Jungen so auseinanderrücken, daß sich neben jeden ein Quartaner setzen konnte.

Die ganze Sache fing also schon recht langstilig an, und langstiliger noch ging’s in der Stunde her; denn offenbar wollte Doktor Fuchs die Quartaner nicht ganz brach liegen lassen und seinen eigenen Tertianern das Quartanerpensum dabei in Erinnerung bringen.