»Meinst du?«
»Ja! Ganz sicher!«
»Drewian, lotse mal die Brennessel hier neben mich her! – So! – Na, also Dittmer, nun los! Setze dich drauf!«
Dittmer macht ein ganz gutmütig-dummes Gesicht: »Ich muß erst mal fühlen, ob meine Hosen nicht kaput sind. Na, denn man tau!« Und unter der schallenden Heiterkeit der andern sitzt er auch schon auf der unschuldigen Brennessel, die auf diese Weise arg ins Gedränge kommt.
So geht die Sache noch ein Weilchen weiter. Endlich aber sitzen doch alle, und das Frühstücken ist in vollem Gange. Was haben die fürsorglichen Mütter da nicht alles eingepackt! Und wie gut müssen die Stullen belegt sein, da das alles so mundet!
Soeben packt Greff aus seinem kleinen Rucksack ein zweites Paar Stullen aus. Dabei tut er so vorsichtig, als hätte er die feinsten und zerbrechlichsten Glassachen zwischen seinen Stullen liegen. Und der Hagen sagt da sogleich: »Na du, dein Regenwurm zerbricht nicht; da kannst du schon fester zufassen!«
Sofort stecken die nächsten den Kopf her: »Was hast du da, Greff? Zeige mal!«
»Nicht doch! Ihr werdet doch wohl schon einen Regenwurm gesehen haben!«
»Wozu nimmst du denn den mit?«
»Nicht doch, du! – Für unser Rotkehlchen!«