„Die Fünfhundert und noch Tausend.“

Hochrot vor Aufregung warf sein Gegner, ein dicker Fleischermeister, die tausend Mark auf den Tisch. „Zum Teufel, was haben Sie denn? Ich will sie wenigstens sehen.“

Kaltblütig deckte Walter seine vier Asse auf.

Wütend warf der Fleischermeister seine Karten weg. „Sie haben ein fürchterliches Schwein, ich habe vier Könige gehabt.“

Eine Weile später landete Walter noch einen zweiten, etwas kleineren Gewinn, indem er mit einer schwachen Karte seine Gegner blüffte.

Gegen zwei Uhr mahnte der Ober zum Aufbruch.

Walter zögerte, bis die andern Gäste gegangen waren.

„Jetzt, lieber Ober, müssen wir abrechnen. Was habe ich von gestern zu bezahlen und was haben Sie mir heute gegeben. Und dann möchte ich mich noch durch eine Flasche Rotwein revanchieren.“

Das Geldgeschäft war bald zur beiderseitigen Befriedigung erledigt und die Gläser gefüllt.

„Ich wollte Sie mal was fragen“, begann Walter zögernd. „Mir scheint, Sie haben viel Interesse für gute militärische Nachrichten.“