a) die strengsten Strafen auf ihre schlechte Behandlung sowohl beim Transport auf dem Schiffe als später zu setzen,

b) das ganze bisherige Verhältniß des Sclaven zum Herrn einer humanern Gesetzgebung zu unterwerfen, die, indem sie dem Herrn den Nutzen der gezwungnen Arbeit des Negers läßt, doch das eigentliche Sclaventhum wo nicht gänzlich aufhebt, doch im Wesentlichen motivirt,

c) überhaupt die Zeit des Dienstes der Sclaven, soweit er gezwungen ist, nur auf eine gewisse Anzahl von Jahren zu fixiren, und endlich

d) dafür zu sorgen, daß nach Ablauf dieser Zeit, diejenigen Neger, welche nicht freiwillig als Lohnarbeiter fortdienen wollten, in freien Colonieen, gleich den Armencolonieen in Holland vereinigt würden, wo sie ihren Unterhalt fänden, und zugleich sich durch gemeinnützige Arbeit um den Staat verdient machen könnten.

Dies würde die transportirten Neger selbst zu etwas Besserm heranbilden, und sie so für einstige vollständigere Freiheit reif machen, wo dann diese von selbst eintreten müßte, während die jetzigen Maßregeln, wie bekannt, dem Sclavenhandel keineswegs gesteuert haben, und das äußere Loos dieser Unglücklichen nur dreifach schrecklicher gemacht, bei ihnen selbst aber eine trügerische und ungewisse Hoffnung erweckt, die ihren Zustand durch Zweifel und Ungewißheit auch moralisch und innerlich unglücklicher als früher werden läßt.

Uebrigens ist es leicht möglich, daß die Entdeckung des Nigerlaufes eine ganz neue Aera für Afrika hervorbringen, und das Uebel dort in der Wurzel angreifen wird, indem es jene Völkerschaften in ihrer eigenen Heimath einer höheren Cultur entgegenführt. Von der jetzt in England sich vorbereitenden Sclavenbefreiung darf man sich, fürchte ich, weniger Gutes versprechen, eben so wenig wie von Anwendung der constitutionellen Prinzipien in Portugal und Spanien. Dergleichen Zuständen muß von innen heraus, nicht von außen herein abgeholfen werden.


Die Tugend wäre ein Wahnsinn, hat Jemand geschrieben, wenn Gott nicht hinter uns stände.