„Ich weiß es, daß Sie da waren,“ antwortete er, „ich habe es gehört. Sie haben meinen Strumpf gesucht ... Wissen Sie, Rasumichin ist ganz entzückt von Ihnen, er erzählte, daß Sie mit ihm bei Louisa Iwanowna waren, wissen Sie, wegen der Sie damals so angelegentlich dem Leutnant Pulver zuzwinkerten und er immer nicht begriff, erinnern Sie sich noch? Und es war doch nicht viel zu verstehen – es war ja eine klare Sache ... nicht?“

„Was für ein Schwätzer er ist!“

„Pulver?“

„Nein, Ihr Freund Rasumichin ...“

„Sie haben es gut, Herr Sametoff; zu den angenehmsten Orten zollfreien Eintritt! Wer hat Ihnen soeben Champagner spendiert?“

„Wir haben ... ein wenig getrunken ... Und Sie sagen – spendiert?!“

„Ein wenig Honorar! Sie ziehen eben aus allem Nutzen!“ Raskolnikoff lachte. „Hat nichts zu sagen, mein guter junger Mann, tut nichts!“ fügte er hinzu und schlug Sametoff auf die Schulter. „Ich sage es nicht aus Bosheit, sondern ‚aus Freundschaft, im Scherze,‘ so wie der Arbeiter sagte, als er Dmitri schlug, wissen Sie, in der Sache der Alten ...“

„Woher wissen Sie es?“

„Ich weiß vielleicht mehr als Sie ...“

„Wie komisch Sie sind ... Wahrscheinlich sind Sie noch sehr krank. Es war unvorsichtig von Ihnen auszugehen.“