„Du kannst ja nicht mal die Treppe hinuntergehen.“
„Ich will hingehen ...“
„Wie du willst.“
Sie folgte dem Hausknechte.
Sofort stürzte er zum Licht, um den Strumpf und die Hosenfransen zu besehen.
„Flecken sind da, aber kaum sichtbar. Alles ist beschmutzt, abgerieben und verblichen. Wer es nicht weiß – wird nichts bemerken. Nastasja konnte wahrscheinlich von weitem nichts sehen. Gott sei Dank.“ Dann öffnete er mit Bangen die Vorladung und begann zu lesen; er las lange, und schließlich begriff er. Es war eine gewöhnliche Vorladung, vom Polizeirevier, heute um halb zehn in dem Bureau des Revieraufsehers zu erscheinen.
„Das ist mir noch nie passiert. Ich habe nichts mit der Polizei zu tun. Und warum gerade heute!“
Er wollte sich schon auf die Knie werfen, um zu beten, lachte dann aber selbst darüber, – nicht über das Beten, sondern über sich selbst. Er begann sich eilig anzuziehen.
„Soll ich zugrunde gehen, na, dann ist nichts zu machen. Soll ich den Strumpf anziehen!“ dachte er plötzlich. „Er wird noch mehr im Staub beschmutzt und die Spuren werden verschwinden.“
Kaum aber hatte er ihn angezogen, als er ihn voll Ekel und Schrecken herunterriß. Er hatte ihn vom Fuß heruntergerissen, aber nachdem er überlegt hatte, daß er keinen anderen hatte, zog er ihn wieder an – und lachte wieder.