„Nastassja Filippowna! Nastassja Filippowna!“ ertönte es von allen Seiten.
Alle erhoben sich von ihren Plätzen und umdrängten sie erschrocken durch ihre erregten, nervösen, wie im Fieber wirr phantasierten Worte. Ein jeder empfand, daß etwas nicht ganz in Ordnung war, und doch vermochte niemand zu verstehen, was diese ihre Stimmung zu bedeuten hatte.
Da ertönte plötzlich schrill und laut die Glocke im Vorzimmer. Es mußte mit aller Kraft am Klingelzuge gezogen worden sein.
„A–a–ah! Da ist die Lösung! Endlich! Halb zwölf!“ rief Nastassja Filippowna. „Ich bitte Sie, Platz zu nehmen, meine Herren, jetzt kommt die Lösung!“
Sie kehrte zu ihrem Platz zurück und setzte sich selbst als erste. Ein eigentümliches Lächeln zitterte auf ihren Lippen. In fieberhafter Erregung saß sie regungslos und sah auf den zugezogenen Vorhang der Tür.
„Rogoshin mit den Hunderttausend, zweifellos,“ brummte Ptizyn.
XV.
Ganz erschrocken trat die Zofe ins Zimmer.
„Dort sind weiß Gott wer, Nastassja Filippowna, eine ganze Bande ist eingedrungen, und alle sind betrunken, und sie wollen hierher kommen! Sie sagen, es sei Rogoshin, und Sie wüßten schon selbst ...“
„Ich weiß, Katjä, laß sie sogleich alle herein.“