„O nein! Denkt nicht dran! Gehört sich noch ganz allein, sich selbst! ‚Ich bin vollkommen frei‘, sagt sie, und wissen Sie, Fürst, darauf besteht sie! ‚Ich bin‘, sagt sie, ‚noch vollkommen frei!‘ Sie wohnt jetzt immer noch auf der Petersburger Seite im Hause meiner Schwägerin, wie ich Ihnen schrieb.“

„Und ist sie auch jetzt dort?“

„Auch jetzt, wenn sie bei dem schönen Wetter nicht nach Pawlowsk gefahren ist, zu Darja Alexejewna, die dort eine Villa besitzt! ‚Ich bin noch vollkommen frei, noch vollkommen frei‘, sagt sie. Noch gestern hat sie Nikolai Ardalionytsch, dem Koljä, viel von ihrer Freiheit erzählt. Brüstet sich sogar. ’n schlechtes Zeichen!“

Und Lebedeff lächelte.

„Ist Koljä oft bei ihr?“

„Oh, der ist leichtsinnig und unvernünftig und obendrein noch nicht einmal verschwiegen!“ lenkte Lebedeff ab.

„Sind Sie oft bei ihr gewesen?“

„Jeden Tag, jeden Tag.“

„Also auch gestern.“

„N–nein, vor vier Tagen zum letztenmal.“