„Wie schade, daß Sie heute etwas zuviel getrunken haben, Lebedeff! Ich hätte Sie sonst etwas gefragt ...“

„Ni–ni–nicht die Spur, nicht die Spur!“

Lebedeff war ganz Ohr.

„Sagen Sie, wie haben Sie sie verlassen?“

„S–su–suchend ...“

„Suchend?“

„Ja, so als würde sie immer etwas suchen, als hätte sie etwas verloren. Von der Heirat darf man überhaupt nicht reden, sie faßt es als Beleidigung auf. Selbst der Gedanke daran ist ihr ekelhaft geworden. An ihn denkt sie nicht mehr – und nicht mehr jedenfalls als etwa an ein Apfelsinenschalenstückchen, das heißt selbstverständlich – bedeutend mehr, sogar mit Furcht und Entsetzen, verbietet strengstens, von ihm auch nur zu sprechen, und sie sehen sich auch nur dann, wenn es durchaus nötig ist ... und er empfindet das sogar sehr! Doch was! – was geschehen soll, wird geschehen! ... Unruhig ist sie, spöttisch, doppelzüngig, zänkisch ...“

„Doppelzüngig, zänkisch??“

„Jawohl. Viel fehlte nicht, und sie wäre mir das letztemal, als ich dort war, in die Haare gefahren, wegen eines Gespräches. Das zog ich mir durch die Apokalypse zu.“

„Was? Wie?“ fragte der Fürst, der sich verhört zu haben glaubte.